Handball | WM DHfK-Geschäftsführer Günther kritisiert WM-Austragung scharf

Die WM im Januar in Ägypten ist wegen der Corona-Pandemie schon länger umstritten. Nun hat sich Karsten Günther dazu zu Wort gemeldet. Der DHfK-Geschäftsführer kritisiert vor allem die Terminhatz für seine Spieler.

Karsten Günther
Bildrechte: imago images/Eibner

"Wir schaffen es nicht, Dampf rauszunehmen, weil jeder auf seinem Recht beharrt. Es wird einem gerade vor Augen geführt, was wir mit der WM für einen Quatsch machen. Aber ein großer gemeinschaftlicher Kompromiss ist nicht möglich. Das bedrückt mich", sagte Günther am Mittwoch (23.12.2020). Man müsse Lösungen finden, die Terminhatz zu verhindern und Prioritäten setzen.

Einige Nationalspieler haben schon auf WM verzichtet

Als Beispiel für den Stress der Spieler nannte Günther das Leipziger Trio Philipp Weber, Maciej Gebala und Marko Mamic. "Wir spielen am Sonntag gegen Flensburg, drei Tage später fahren sie zu ihren Nationalmannschaften. Dann kommt die WM, danach noch 23 Ligaspiele und dann steht Olympia in Tokio an. Und überall wollen und sollen sie ihre beste Leistung bringen", sagte Günther. Die WM findet vom 14. bis 31. Januar erstmals mit 32 Mannschaften in Ägypten statt. Einige deutsche Nationalspieler haben aufgrund des Corona-Risikos auf das Turnier verzichten.

SC DHfK gegen Flensburg live im MDR

Im letzten Bundesliga-Spiel vor dem Start der WM empfangen die Leipziger am Sonntag um 14:40 Uhr den Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (live ab 14:35 Uhr im MDR Fernsehen und in der SpiO-App).

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 23. Dezember 2020 | 22:45 Uhr

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