Handball | Bundesliga SC Magdeburg beendet Leipziger Heimserie

11. Spieltag

Der SC Magdeburg hat den Klassiker beim SC DHfK Leipzig gewonnen und ist in der Handball-Bundesliga an dem Rivalen vorbeigezogen. In der mit 6.120 Zuschauern ausverkauften Leipziger Arena setzte sich der Champions-League-Sieger von 2002 mit 26:25 (12:11) durch und feierte den fünften Derby-Sieg in Serie.

Torwart Joel BIirlehm beim Siebenmeter gegen Daniel Pettersson
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Leipzig startete besser in die Partie und lag zumeist ein bis zwei Tore vorn. Die Keeper beider Teams glänzten mit zahlreichen Paraden. In der umkämpften ersten Hälfte gelang Magdeburg kurz vor dem Halbzeitpfiff die erste Führung, die kurzzeitig zwei Tore betrug (12:10/28.).

Philipp Weber mit Ball vs. Zeljko Musa
Philipp Weber (l.), der mit sechs Treffern Leipzigs bester Torschütze war, im Zweikampf mit Zeljko Musa. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Doch Leipzig gab nicht auf, gestaltete das hart umkämpfte Spiel weiterhin eng. Selbst eine SCM-Führung mit zwei Toren (23:21/50.) brachte die Gastgeber nicht aus dem Konzept. Drei Minuten vor Schluss führte Leipzig dann selbst mit zwei Treffern (25:23), ließ sich den Sieg aber zwei Sekunden vor Schluss noch entreißen, als Magdeburgs Daniel Pettersson den entscheidende Treffer versenkte.

Pettersson war zudem mit acht Toren bester SCM-Werfer. Bei Leipzig, das seine erste Heim-Niederlage der Saison kassierte, war Philipp Weber mit sechs Treffern bester Offensiv-Akteur.

SCM-Coach Wiegert: "Waren die Glücklicheren"

"Zum Schluss sind es Kleinigkeiten, die es entscheiden. Heute waren wir die Glücklicheren, aber man erarbeitet sich das auch alles", sagte SCM-Coach Bennet Wiegert und gab zu: "Derby ist nicht immer schön, aber umkämpft." DHfK-Coach André Haber meinte: "Ich glaube wir haben in der zweiten Halbzeit gut dagegengehalten. Dass es am Ende so ausgeht ist tragisch. Das tut maximal weh wegen der Art und Weise."

red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 03. November 2019 | 19:30 Uhr