Handball | Bundesliga Überragender Damgaard führt den SCM wieder in die Erfolgsspur

29. Spieltag

Nach zuletzt zwei Niederlagen hat der SC Magdeburg wieder in die Erfolgsspur. Beim Bergischen HC begann der SCM alles andere als gut ehe Rückraumakteur Damgaard aufdrehte und sein Team zum Sieg führte.

Michael Damgaard SC Magdeburg 34, im Zweikampf gegen Max Darj BHC.
Michael Damgaard (Mi.) überragte am Samstagabend Bildrechte: imago images/Nordphoto

Der SC Magdeburg hat seine Ambitionen im Kampf um die Europapokalplätze in der Handball-Bundesliga untermauert. Beim Bergischen HC gewannen die Magdeburger 25:21 (9:8), feierten nach zuletzt zwei Liga-Niederlagen in Folge wieder einen Sieg und bleiben auf dem vierten Tabellenplatz. Überragender Mann in der Halle war der Däne Michael Damgaard, der mit 14 Treffern einen neuen persönlichen Rekord aufstellte.

Nach der überraschenden Heimpleite zuletzt gegen Balingen kam der SCM auch im "ISS Dome" in Düsseldorf, wo die Partie stattfand, nur schwer in die Gänge. Ganze zwei Treffer gelangen in der ersten Viertelstunde. Das lag auch an spektakulären Paraden von BHC-Schlussmann Tomas Mrkva. Angeführt vom Dänen Michael Damgaard, der zuletzt oft nur zuschauen durfte, ging Magdeburg nun auf Aufholjagd. Der Däne traf vier Mal, und die Gäste kamen nach einem zwischenzeitlichen 2:5 noch zu einer 9:8-Halbzeitführung.

Michael Damgaard stellt persönlichen Rekord auf

Das sollte aber nur der Beginn der Damgaard-Show geworden sein. Nach der Pause drehte der Olympiasieger von 2016 dann richtig auf. Schon in den ersten Minuten gelangen ihm vier weitere Treffer. Der Bergische HC kam einfach nicht mehr richtig heran. Und Damgaard war einfach nicht zu stoppen. Insgesamt erzielte der 31-Jährige 14 Treffer - damit übertrag er seinen persönlichen Bundesliga-Rekord um ein Tor. Bemerkenswert: Es war kein einziger Siebenmeter dabei, sondern nur Feldtore. Beim 17:19 (48.) konnten die Gastgeber kurz noch einmal hoffen, aber dann machte Magdeburg alles klar.

Bergischer HC spielt gegen SC Magdeburg.
Omar Ingi Magnusson (3. v. re.) mit einem schönen Treffer Bildrechte: IMAGO / Beautiful Sports

Das sagte Damgaard

Der Rückraumspieler sagte bei "sky": "Es war ein ganz schlechter Anfang, vielleicht hatten wir die zwei schlechten Leistungen zuletzt noch im Hinterkopf gehabt. Da mussten wir kämpfen, und wir haben weitergekämpft. In der zweiten Halbzeit habe ich ein gutes Gefühl gehabt. Da hat man gemerkt, wir stehen zu 100 Prozent wieder zusammen und nicht nur 99 - und das war ein sehr gutes Gefühl." Zu seiner Treffsicherheit: "Das hat schon im Training in Magdeburg angefangen. Ich möchte mich immer verbessern und hätte auch heute ein paar kleine Sachen verbessern können. Ich genieße im Moment jede Minute, und dann schaue ich weiter."

cke/sid

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 08. Mai 2021 | 21:45 Uhr

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