Handball | Bundesliga Linksaußen Lukas Mertens bleibt SC Magdeburg noch lange treu

Der SC Magdeburg hat die langfristige Vertragsverlängerung von Linksaußen Lukas Mertens bekanntgegeben. SCM-Geschäftsführer Schmedt glaubt derweil an eine problemlose Bundesliga-Fortsetzung nach der WM-Pause.

Lukas Mertens Magdeburg, 22 wirft ein Tor
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Seit 2017 schon beackert der gebürtige Wilhelmshavener Lukas Mertens im Verbund mit dem derzeit schwer am Knie verletzten Matthias Musche die Linksaußenposition beim SC Magdeburg – und der mittlerweile 24-Jährige wird das auch noch mindestens drei weitere Jahre tun.

Vertragsverlängerung bis 2024

Am Dienstag (26. Januar) teilte der SCM mit, dass Mertens' Vertrag bei den Elbestädtern vorzeitig bis Saisonende 2024 verlängert hat. Magdeburg sei "mittlerweile eine zweite Heimat für mich geworden", so Mertens.

Er wolle in den nächsten Jahren mit dem SCM "um Titel kämpfen". Cheftrainer Bennet Wiegert lobte die "sehr gute Entwicklung" seines Schützlings und ergänzte: "Sowohl Speedy als auch wir wissen, was wir aneinander haben und wir freuen uns gemeinsam auf die kommenden sportlichen Herausforderungen."

Schmedt "zuversichtlich, dass alles gut ausgeht"

Marc-Henrik Schmedt (Geschäftsführer SC Magdeburg)
SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt. Bildrechte: imago images / Christian Schroedter

Trotz des Corona-Risikos erwartet SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt derweil eine reibungslose Fortsetzung der Bundesliga nach der Handball-WM. Am 7. Februar ist der Magdeburger Auftakt bei Tabellenführer Flensburg-Handewitt angesetzt. "Befürchtungen hat man immer, das ist ja auch im Europapokal so", sagte Schmedt der Deutschen Presse-Agentur. "Eine Blase ist ein theoretisches Konstrukt, von daher ist ein Risiko immer da. Aber wir sind zuversichtlich, dass alles gut ausgeht und wir mit der Bundesliga wie geplant fortfahren können. Die Testintervalle vor Ort sind ja sehr eng."

Christian O'Sullivan (SC Magdeburg)
Christian O'Sullivan (mi.) hat mit Norwegen aktuell das Viertelfinale erreicht. Bildrechte: imago images / Pixsell

Bei der WM in Ägypten herrscht ein strenges Hygienekonzept. Die Mannschaften leben abgeriegelt in Hotels, Fremde erhalten keinen Zutritt. Zudem sind tägliche Corona-Test verpflichtend. Das Blasen-Konzept hat sich bisher bewährt. Sieben Profis des SCM sind mit ihren Nationalteams in Nordafrika aktiv – Moritz Preuss für das DHB-Team der Magdeburger Trainerlegende Alfred Gislason sowie Zeljko Musa (Kroatien), Piotr Chrapkowski (Polen), Omar Magnusson und Gisli Kristjansson (Island), Daniel Pettersson (Schweden) und Christian O'Sullivan (Norwegen). Petterson und O'Sullivan haben mit ihren Teams das Viertelfinale erreicht.

Abschneiden des DHB-Teams "in Ordnung"

Moritz Preuss (SC Magdeburg)
Moritz Preuss und das DHB-Team haben es nicht unter die besten Acht geschafft. Bildrechte: imago images/Laci Perenyi

Die sportliche Bilanz des deutschen Teams mit dem Verpassen des Viertelfinals will Schmedt nicht überbewerten. "In Anbetracht der Rahmenbedingungen mit dem zur Verfügung stehenden Personal und der kurzen Vorbereitung ist das Abschneiden in Ordnung. Natürlich hätte man sich ein bisschen mehr erhofft, aber man muss auch immer die Umstände sehen", sagte der Funktionär. Es sei zudem die richtige Entscheidung, die verbleibenden Spiele nach dem Aus bereits als Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation im März in Berlin zu sehen.

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red/pm/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 27. Januar 2021 | 17:45 Uhr

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