Handball | 1. Bundesliga SCM-Geschäftsführer Schmedt: "Im September haben wir Normalität"

In der Handball-Bundesliga wird gespielt. Ohne Zuschauer natürlich. SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt rechnet noch mit fünf harten Monaten, glaubt aber auch an Normalität noch in diesem Jahr.

Marc-Henrik Schmedt
Der Geschäftsführer des SC Magdeburg, Marc-Henrik Schmedt, hat Hoffnungen, dass im September Normalität einzieht. Bildrechte: imago/Christian Schroedter

Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt vom Handball-Bundesligisten SC Magdeburg glaubt an eine Rückkehr zur Normalität ab Herbst.

"Wir haben definitiv noch fünf harte Monate vor uns. Aber ich rechne damit, dass wir im September wieder weitgehend normale Verhältnisse haben", sagte Schmedt der Magdeburger "Volksstimme". Deshalb wolle man trotz aller Risiken ein Zeichen setzen. "Wir können nicht in Schockstarre verfallen und erst dann reagieren, wenn es wieder normal läuft", sagte Schmedt.

"Vieles auf Kante genäht"

Spekulationen, ob und wann Zuschauer noch in dieser Saison wieder in die Handball-Hallen können, habe er sich abgewöhnt. In der aktuellen Situation könne sich von Woche zu Woche alles ändern. Deshalb glaubt Schmedt auch an die Aufrechterhaltung des Bundesliga-Spielbetriebs. "Da ist zwar vieles auf Kante genäht, und der Spielplan wird immer enger. Aber den Spielbetrieb einzustellen ist keine Option und wäre nach gegenwärtigen Verhältnissen auch nicht zu rechtfertigen. Deshalb hoffen wir alle, dass wir die Saison wie erhofft zu Ende bringen können", sagte Schmedt.

dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsen-Anhalt Heute | 08. Februar 2021 | 19:00 Uhr

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