Handball | Bundesliga SC Magdeburg behält gegen THW Kiel die Oberhand

Es bleibt dabei: Magdeburg ist für Rekordmeister THW Kiel kein gutes Pflaster. Davon konnten sich die Norddeutschen auch am Dienstag wieder überzeugen. In einer packenden Partie behielt der SCM knapp die Oberhand.

Der SC Magdeburg hat in der Handball-Bundesliga Platz drei gefestigt. Vor 1.500 Zuschauern in der GETEC-Arena schlug Magdeburg den THW Kiel mit 34:33 (17:16) und leistete Flensburg damit Schützenhilfe im Meisterkampf. Der letzte Bundesliga-Sieg des THW in Magdeburg war im Jahr 2015.

Rote Karte für Pekeler

In einer fehlerreichen Anfangsphase führte der SCM knapp (5:3/10.). Die Partie blieb eng, auch weil einige Zeitstrafen die Teams dezimierten. So ging der SCM zwar immer mal auf drei Tore weg (12:9/22.), doch dies hatte keinen langen Bestand. Kurz vor der Pause sah Kiels Nationalspieler Hendrik Pekeler wegen Nachtretens die Rote Karte.

Jubel nach einem Tor
Der SCM setzt sich zu Hause wieder gegen den THW Kiel durch. Bildrechte: IMAGO / Eibner

Kiel mit Verletzungspech

Nach der Pause erarbeitete sich Magdeburg durch gute Defensivleistung einen höheren Vorsprung (24:20/40.). Kiel nahm die Auszeit (41.) und setzte danach kurzzeitig auf den siebten Feldspieler - der SCM führte mit sechs (26:20/46.), doch Kiel schaffte den Anschluss (27:26/49.). Kiels Niclas Ekberg (56.) verletzte sich unglücklich am Knie und schied aus - und Magdeburg verteidigte den Vorsprung bis zum Schluss.

Beste Werfer beim SCM waren Zeljko Musa und Omar Magnusson mit acht Treffern, für Kiel trafen Rune Dahmke und Niclas Ekberg mit je acht Toren am häufigsten.

(ten/dpa)

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 08. Juni 2021 | 22:40 Uhr

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