Handball | Champions League SC Magdeburg bleibt Hammergruppe erspart

Schon vor der Auslosung für die Gruppenphase der Handball-Champions-League steht fest, dass der SC Magdeburg mindestens zwei europäischen Schwergewichten aus dem Weg gehen wird. Auch ein Duell mit dem deutschen Rekordmeister aus Kiel ist (noch) nicht möglich.

Pokal EHF Champions League
Das Final Four in der Handball-Champions-League findet im kommenden Jahr erneut in Köln statt. Bildrechte: IMAGO / Vitalii Kliuiev

Nach langer Abstinenz kehrt der SC Magdeburg in der Saison 2022/23 wieder auf die große europäische Handball-Bühne zurück. Mit Spannung erwartet der Deutsche Meister die Auslosung für die Gruppenphase am Freitagmittag (01.07.2022) in Wien. Dort werden ab 11 Uhr die beiden Achtergruppen für die EHF Champions League ausgelost. Insgesamt sind 16 Mannschaften dabei, die auf vier Lostöpfe aufgeteilt sind.

16 Mannschaften á vier Lostöpfe

Neben dem SCM hatten acht weitere Teams bereits einen festen Platz für die Königsklasse: THW Kiel, GOG Gudme, FC Barcelona, Paris Saint-Germain, Szeged, Kielce, FC Porto und Dinamo Bukarest. Sieben weitere Clubs haben eine Wildcard durch die EHF erhalten: Zagreb, Aalborg, Nantes, Veszprem, Elverum, Plock sowie Celje.

Die Lostöpfe in der Übersicht
  Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4
  SC Magdeburg GOG Gudme (DEN) Dinamo Bukarest (ROU) Elverum (NOR)
  FC Barcelona (ESP) Vive Kielce (POL) THW Kiel (GER) HC Zagreb (CRO)
  Paris Saint-Germain (FRA) FC Porto (POR) Veszprem HC (HUN) Aalborg (DEN)
  Pick Szeged (HUN) RK Celje (SLO) HBC Nantes (FRA) Wisla Plock (POL)
         

Wiedersehen mit Nantes?

Da sich Magdeburg gemeinsam mit Barcelona, Paris und Szeged in Topf 1 befindet, steht bereits fest, dass das Team von Bennet Wiegert nur auf eines der drei Teams treffen kann. Auch ein Vergleich in der Gruppenphase mit dem deutschen Rekordmeister und vierfachen Champions-League-Sieger aus Kiel ist nicht möglich.

Aus Topf drei trifft der SCM damit in jedem Fall auf Bukarest, Veszprem oder Nantes. Gegen die Franzosen sicherte man sich in der vergangenen European-League-Saison den Einzug ins Final Four. Die Magdeburger Gegner aus den Töpfen zwei und vier sind hingegen noch komplett offen.

Magdeburgs Spieler lassen Bennet Wiegert ,Magdeburgs Trainer, hochleben.
Bennet Wiegert holte mit dem SC Magdeburg nach 21 Jahren wieder die Deutsche Meisterschaft und qualifizierte sich für die EHF Champions League. Bildrechte: IMAGO/Jan Huebner

Modus

In der Gruppenphase spielen die Teams in je zwei Achtergruppen in Hin- und Rückspielen gegeneinander. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die Dritt- bis Sechstplatzierten kämpfen in Hin- und Rückspielen gegen ein Team der anderen Gruppe um die übrigen Plätze im Viertelfinale. Im Anschluss spielen die Sieger der Playoff-Spiele gegen die Gruppensieger und Gruppenzweiten um den Einzug ins Final Four, das an einem Wochenende in Köln ausgetragen wird.

Startschuss Mitte September

Der erste Gruppenspieltag findet am 14. und 15. September statt. Titelverteidiger ist der FC Barcelona, der sich vergangene Saison gegen Kielce durchsetzte. Kiel schloss das Turnier als Dritter ab. In der Bundesliga startet der SC Magdeburg bereits am 4. September mit einem Heimspiel in die neue Saison.

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jsc/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 30. Juni 2022 | 17:45 Uhr

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