Handball | 1. Bundesliga Details zur Verletzung: Noch ein weiter Weg für Matthias Musche

Nach seiner schweren Knieverletzung hat Linksaußen Matthias Musche vom SC Magdeburg erstmals Details bekanntgegeben. Es ist noch ein weiter Weg bis zur Genesung, unterkriegen lässt sich der 28-Jährige aber nicht.

Magdeburgs Matthias Musche wird verletzt aus der Halle geführt
Im Spiel gegen die RN Löwen: Magdeburgs Matthias Musche wird verletzt aus der Halle geführt. (Archiv) Bildrechte: imago images/Christian Schroedter

Die Diagnose ist ernüchternd: Nach seiner schweren Knieverletzung wird Linksaußen Nationalspieler Matthias Musche dem SC Magdeburg wohl ein Jahr fehlen. Unterkriegen lässt sich der 28-Jährige aber nicht. Wenn am Sonntag das brisante Duell zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem SCM steigt, ist er in der Halbzeitpause als Gast zugeschaltet. Der MDR überträgt die Partie ab 14:45 Uhr live im Fernsehen und in der SpiO-App.   

Knie total kaputt

Nach seiner OP gab der SCM-Linksaußen erstmals in der "Magdeburger Volksstimme" (Ausgabe Freitag) detailliert Auskunft über seine Verletzung. "Neben dem Kreuzband mussten ja auch das Innenband und der Meniskus genäht werden", berichtete er. Vor einer Woche war Musche in Innsbruck operiert worden, muss insgesamt sechs Wochen eine Spezialschiene tragen und an Krücken gehen. "Vor allem die Meniskusnaht ist anfällig, wenn man das Knie zu früh belastet."

Matthias Musche liegt verletzt auf dem Parkett
Der SCM-Linksaußen liegt verletzt auf dem Parkett. Bildrechte: imago images/Christian Schroedter

Nicht zu früh einsteigen

Mindestens ein Jahr wird Musche dem SCM fehlen, vielleicht sogar länger. "Der Doc meint, ich soll Geduld haben und auf keinen Fall zu früh einsteigen. Das nehme ich mir auch an. Im Gespräch sind zwölf Monate. Aber wenn es 14 werden, dann ist es so. Da mache ich mir überhaupt keinen Stress“, sagte der Linksaußen.

"Da geht's zwölf Stunden lang nur um mein Knie"

Um die optimale Behandlung zu bekommen, bleibt Musche bis Mitte Dezember in Österreich. "Hier gibt es die modernste Technik. Da geht's wirklich zwölf Stunden lang nur um mein Knie. Dazu gehören Physiotherapie, Lymphdrainage, Gangschule und auch schon leichtes Training für den Oberkörper und das rechte Bein", sagte der 28 Jahre alte Spieler. Eine sieben Stunden lange Autofahrt zurück nach Magdeburg wollte er sich noch nicht zumuten.

Matthias Musche
Es wird noch lange dauern, bis die Handball-Freunde den 28-Jährigen wieder so wurfgewaltig sehen können. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

jmd/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 29. November 2020 | 14:45 Uhr

1 Kommentar

AufmerksamerBeobachter vor 28 Wochen

Es ist so schade wie bei Benny Kirsten - aber realistisch gesehen, ist es das Kariereende. Es tritt nur eben nicht mit 34, sondernd ein paar Jahre eher ein.