Handball | Bundesliga Knie-OP für SCM-Spieler Musche nach schwerer Verletzung

Schock für den SC Magdeburg: Nationalspieler Matthias Musche muss am Dienstag (17.11.) am schwer verletzten Knie operiert werden und fällt voraussichtlich für lange Zeit aus. Wann der Linksaußen wieder einsatzbereit sein wird, ist unklar.

Matthias Musche
Linksaußen Matthias Musche wird dem SCM lange fehlen. (Archiv) Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Handball-Nationalspieler Matthias Musche wird wegen einer schweren Knieverletzung am Dienstag (17.11.) in Innsbruck operiert. Das berichtet die "Magdeburger Volksstimme". "Es ist ja leider nicht nur das Kreuzband gerissen. Da sind im Knie noch ein paar andere Sachen kaputt", sagte Musche. Der 28-Jährige war am vergangenen Mittwoch gegen die Rhein Neckar Löwen bei einem Kempa-Trick unglücklich im Kreis gelandet. "Ich habe gleich gespürt, dass der Oberschenkel nicht mehr richtig auf dem Unterschenkel sitzt, so Musche.

Musche blickt bereits nach vorn

Bis zur Operation verzichtet er auf Krücken. "Die muss ich danach noch lange genug tragen und verliere auch dadurch an Muskulatur", sagte der Linksaußen. Er erlebe derzeit ein Wechselbad der Gefühle. "Als ich nach der Untersuchung zu den Jungs in die Halle gefahren bin, war vieles entspannt. Aber abends zu Hause ist mir dann natürlich auch schon die Schwere der Verletzung bewusst geworden." Dennoch blickt Musche schon wieder nach vorn: Er freue sich auf die Zeit, wenn es von Tag zu Tag bergauf gehe und die Genesung Fortschritte mache, so der 28-Jährige.

Magdeburgs Matthias Musche verletzt am Boden
Bildrechte: imago images/Jan Huebner

SCM-Arena soll LED-Boden bekommen

Fortschritte macht der SCM auch in Sachen Getec-Arena. Nach Angaben der "Magdeburger Volksstimme" plant die Stadt Magdeburg, den SCM künftig auf einem Glasboden spielen zu lassen. Demnach soll die Arena im Zuge von Modernisierungsarbeiten mit einem revolutionären Boden mit LED-System ausgestattet werden. Der gut eine Million teure Boden soll die Darstellung verschiedener Spielfeldmarkierungen für diverse Sportarten ermöglichen, ohne dass der Belag gewechselt werden muss. Nach Hersteller-Angaben ist der Boden elastischer und flexibler als Kunststoff oder Parkett und bereits in mehr als 30 Sportstätten verbaut. Einen Grundsatzbeschluss will der Stadtrat am 21. Januar fassen.

ten/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 16. November 2020 | 19:30 Uhr

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