Handball | 2. Bundesliga Nur Elbflorenz Dresden triumphiert

3. Spieltag

Der HC Elbflorenz hat in der 2. Bundesliga seine weiße Weste behalten und am Freitagabend in Lübbecke einen klaren Sieg gefeiert. Der EHV Aue und Dessau-Roßlau mussten indes die ersten Pleiten einstecken. Auch Eisenach ging leer aus.

Der HC Elbflorenz hat auch sein zweites Spiel in der 2. Bundesliga gewonnen. Die Sachsen setzten sich beim ambitionierten TuS Nettelstedt Lübbecke mit 27:21 durch.

Oskar Emanuel
Dresdens Oskar Emanuel beim Torwurf. Bildrechte: imago images/Eibner

Beide Teams lieferten sich zu Beginn eine Partie auf Augenhöhe, in der Elbflorenz zumeist knapp in Führung lag (7:6). Ein 3:0-Lauf der Dresdner bescherte die erste Vier-Tore-Führung (10:6), die bis zur Pause verteidigt wurde (13:9). Auch nach dem Wechsel gingen die Sachsen konzentriert zu Werke. Die Gastgeber blieben zwar bemüht, den Vo4rsprung zu verkürzen, doch Dresden hielt immer wieder dagegen. Lediglich kurz vor dem Ende wurde es noch einmal knapp (22:20/54.), allerdings behielt Elbflorenz im Schlussspurt die Nerven und baute den Vorsprung wieder aus. Sebastian Greß traf für den HC Elbflorenz mit acht Toren am häufigsten.

Aue mit erster Saisonniederlage gegen den HSV

Der EHV Aue hat am 3. Spieltag indes die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen und mit 32:35 (14:16) gegen den HSV Hamburg verloren.

Gleich von Beginn an bekamen die Zuschauer eine spielerisch sehr ausgeglichene Partie geboten. Das Team von Stephan Swat hatte vor allem mit der gut gestaffelten Abwehr zu tun. Erst in der 14. Spielminute konnte sich der EHV nach einem Treffer von Maximilian Lux zum ersten Mal mit zwei Toren führen. Doch die ehemaligen Champions-League-Sieger aus dem Jahr 2013 erwiesen sich als zäher Gast und drehten das Spielgeschehen zu ihren Gunsten. Vor allem Spielmacher Life Tessier glänzte mit fünf Treffern. Mit einem 14:16-Rückstand ging es für die Sachsen in die Halbzeitpause. Und auch in der zweiten Halbzeit biss sich das Swat-Team die Zähne an den Norddeutschen aus. Vor allem die Trefferquote der Aue sank im Laufe der Partie erheblich. Am Ende spielte das der HSV einfach cleverer aus und ließ den Hausherren keine Chance. Erste Saisonniederlage für den EHV.

Niklas Weller und Torhüter Sveinbjörn Petursson
Auch der stark agierende Auer Keeper Sveinbjörn Petursson konnte die Niederlage seines Teams nicht mehr verhindern. Bildrechte: imago images/Kruczynski

Mit vier Treffern war Gabriel De Santis der treffsicherste auf Seiten der Gastgeber. Auf Seiten des HSV glänzte vor allem Tissier mit neun erfolgreichen Abschlüssen.

Eisenach fällt nach der Pause auseinander

Auch der ThSV Eisenach musste im 3. Spiel die zweite Niederlage einstecken. Im Auswärtsspiel bei TuS Lübeck-Schwartau wurden die Thüringer mit 21:32 von der Platte gefegt.

Die Gäste fanden besser in die Partie und lagen nach zehn Minuten bereits mit vier Toren in Front (5:1). Allerdings steigerten sich die Schwartauer, schafften erst den Ausgleich (8:8), um danach selbst in Führung zu gehen, die sukzessive ausgebaut wurde. Beim Stand von 14:11 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte verlor Eisenach seine spielerische Linie. Zahlreiche leichte Fehler bestraften die Gastgeber mit Gegentoren. Nach 44 Minuten lag der ThSV bereits mit neun Toren zurück (15:24). Zwar konnten die Thüringer den Rückstand nochmals verkürzen (19:25), doch Bad Schwartau spielte wie im Rausch und baute den Vorsprung bis zur Schlusssirene auf elf Tore aus. Willy Weyhrauch war mit sieben Treffern erfolgreichster Eisenacher Werfer.

Dessau-Roßlau in Konstanz chancenlos

Der Dessau-Roßlauer HV hat ebenfalls die erste Saisonniederlage einstecken müssen. Bei der bislang sieglosen HSG Konstanz stand am Ende ein 26:31 (9:15) zu Buche.

Das Team von Uwe Jungandreas konnte lediglich in der Anfangsphase gegen die noch punktlosen Baden-Württemberger mithalten und führte kurzzeitig mit 5:3 nach einem Treffer von Vincent Sohmann (7.). Doch danach gab es einen kleinen Bruch im Spiel der Sachsen-Anhalter. Bis zur Pause dominierten die Hausherren das Spielgeschehen. Vor allem mit dem Kreisläuferspiel der Gastgeber kamen die Dessauer nicht zu Recht. Zur Halbzeitpause lag das Jungandreas-Team mit sechs Toren zurück. Und auch im zweiten Abschnitt fand der DRHV nicht mehr so richtig in die Partie und musste letztendlich verdient die erste Saisonniederlage einstecken.

Uwe Jungandreas gibt Anweisungen
Dessau-Roßlau-Coach Uwe Jungandreas konnte mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden sein. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Bei den Hausherren konnte vor allem Tom Wolf mit zehn Treffern überzeugen. Für die Gastgeber traf Vincent Sohmann acht Mal.

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red

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell Sport | 17. Oktober 2020 | 19:30 Uhr

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