Handball | 2. Bundesliga Dessau-Roßlau verliert gegen Aufstiegsaspirant Hamburg

33. Spieltag

Nach der deftigen Pleite gegen Gummersbach war der Dessau-Roßlauer HV gegen den Handball Sportverein Hamburg auf Wiedergutmachung aus. Das Vorhaben ging nach einer guten Anfangsphase gegen den Favoriten mit 24:30 schief.

Max Emanuel (Dessau-Roßlauer HV)
Max Emanuel sorgte für die meisten Tore für sein Team. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Hartmut Bösener

Gute Anfangsphase der Gastgeber

Nach dem 20:34 gegen Gummersbach hatte Dessaus Trainer Uwe Jungandreas von seiner Mannschaft "eine ganz andere Körpersprache" und "Spieldisziplin" gefordert. Sein Team hielt sich in der Anfangsphase daran und bot dem Favoriten aus Hamburg, der um den Aufstieg kämpft, ordentlich Paroli. Zwar legten die Hanseaten immer vor, doch Dessau-Roßlau ließ sich nicht abschütteln und kam wieder ran (4:4/9. Minute). Nach gut einer Viertelstunde mussten die Sachsen-Anhalter erstmals drei Toren (6:9) hinterherlaufen, zur Halbzeit wuchs der Rückstand auf 11:15 an.

HSV setzt sich kontinuierlich ab

Was war hier für den DRHV noch drin? Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Julian Malek ins Tor und konnte sich gleich mit einem gehaltenen Siebenmeter auszeichnen. In der Folge zeigte der 22-Jährige gute Paraden, den HSV konnte er damit aber nicht mehr bremsen. Das Team von Torsten Jansen setzte sich kontinuierlich ab, beim 25:18 (50.) war die Entscheidung gefallen. Das letzte Tor der Begegnung gehörte den Hausherren: Vincent Sohmann verwandelte einen Siebenmeter zum 24:30-Endstand. Bester Werfer der Dessauer war Max Emanuel mit fünf Toren, bei den Gästen traf Leif Tissier am meisten (acht Treffer).

jmd

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 23. Mai 2021 | 19:00 Uhr

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