Handball | EHF-Cup-Viertelfinale Thüringer HC wahrt Minimal-Chance aufs Weiterkommen

Der Thüringer HC hat im Viertelfinale des EHF-Cups eine 23:27-(12:15)-Niederlage bei Podravka Koprivnica hinnehmen müssen. Für das Rückspiel am nächsten Sonntag (14 Uhr im SpiO-Livestream) bleibt der Mannschaft von Trainer Herbert Müller jedoch ein Hoffnungsschimmer.

Herbert Mueller Trainer Thueringer HC
Bildrechte: imago images/Eibner

Gleich zu Beginn entwickelte sich für den Thüringer HC das erwarte schwere Spiel in Koprivnica. Die Kroatinnen zeigten sich vor allem in Person von Dejana Milosavljevic und Lamprini Tsakalaou gefährlich und führten nach nur 15 Minuten mit 9:3. Zwei frühe Auszeiten von Herbert Müller zeigten dagegen kaum eine Wirkung. Nach zwanzig Minuten kamen die Thüringerinnen besser ins Spiel. Vor allem die deutlich bessere Trefferquote zeigte Wirkung. Bis zur Halbzeit konnten die THC-Frauen auf 12:15 verkürzen.

In der Schlussphase zieht Podravka davon

Nach der Pause setzte der Thüringer HC den Trend zunächst fort und hielt den Abstand bei zwei Toren. Einen großen Anteil daran hatte Torfrau Ann-Cathrin Giegerich, die in 15 Minuten lediglich fünf Gegentreffer zuließ. Im Folgenden stellte Podravka die Verteidigung jedoch um und den THC damit vor größere Probleme. Nach dem 20:22 in der 49. Minute zogen die Gastgeberinnen wieder an und erhöhten auf 21:25. Der Mannschaft von Herbert Müller gelang es daraufhin nicht mehr, sich wieder heranzukämpfen. Mit dem 23:27-Endstand gelang es jedoch, das Minimalziel des Trainers umzusetzen.

Mit dem Ergebnis hoffen die Thüringerinnen, am kommenden Sonntag (8. März, 14 Uhr, im SpiO-Livestream) in der Nordhäuser Wiedigsburghalle dennoch das Halbfinale im EHF-Cup zu erreichen. Beim jetzigen Hinspiel in Kroatien zeichneten sich Beate Scheffknecht und Mariana Ferreira Lopes mit sechs Treffern als beste Werferinnen auf Seiten des THC aus.

---
eja

0 Kommentare

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

Ergebnisse & Tabelle