Handball | EHF-Cup-Viertelfinale Thüringer HC am Ende chancenlos gegen Koprivnica

Der Thüringer HC hat den Einzug in das EHF-Cup-Halbfinale vor heimischem Publikum verfehlt. Im Rückspiel des Viertelfinales mussten sich die Thüringerinnen am Sonntag (08.03.2020) mit 28:34 (15:17) gegen Podravka Vegeta Koprivnica aus Kroatien geschlagen geben. Das Hinspiel hatte der THC mit 23:27 verloren. Nationalspielerin Emily Bölk war mit neun Treffern die erfolgreichste Schützin.

THC mit zu vielen vermeidbaren Fehlern

Das Team von Trainer Herbert Müller startete couragiert in die Partie und ging schnell mit zwei Toren in Führung. Doch bereits nach elf Minuten hatten die Kroatinnen die Kontrolle übernommen, führten mit 8:7.

Erst nach knapp 20 Minuten bekamen die Gastgeberinnen ihre Defensivprobleme in den Griff und kämpften sich wieder heran. Mit einem 3:0-Lauf drehten sie das Spiel kurz vor der Pause zum 15:14. Doch die Kroatinnen nutzten in der letzten Minute die Fehler des THC auf beiden Seiten des Feldes eiskalt aus und zogen mit zwei Toren davon.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung zwar eng, aber der deutsche Vizemeister schaffte es nicht, wieder in Führung zu gehen. Podravka kam im Angriff immer wieder zu einfach durch und erzielte einfache Treffer. In den Schlussminuten erhöhten die Gäste auf 30:25, weil der THC sich immer wieder vermeidbare Fehler erlaubte.

dpa/cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 08. März 2020 | 16:30 Uhr

1 Kommentar

NBS vor 17 Wochen

Das war eine vermeidbare Niederlage. Ein Sieg oder gar das Weiterkommen ins Halbfinale war durchaus möglich. Was mich ein ums andere mal richtig aufgeregt hat war das fast nicht existente Umschaltspiel. Schnelle und einfache Tore muss man sich erlaufen! Daran hatte es heute im System gekrankt. Garniert mit diversen einfachsten Fehlpässen sowie etlicher haltbaren kroatischen Tore ergibt sich ein Gesamtbild des verdienten Ausscheidens.
Der Wille war scheinbar nicht richtig vorhanden und die Niederlage unnötig.

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