Handball | Bundesliga DHfK Leipzig entführt zwei Punkte aus Wuppertal

Das war nichts für schwache Nerven! Der SC DHfK Leipzig holt sich mit viel Willenskraft in Wuppertal beim Bergischen HC zwei Punkte. Dabei blieb es bis zur Schlusssekunde hochdramatisch.

Max Darj BHC 5, im Zweikampf gegen Bastian Roscheck Leipzig
Bildrechte: imago images/Nordphoto

Der SC DHfK Leipzig ist mit einem hart erkämpften 30:29-Sieg beim Bergischen HC ins neue Jahr gestartet. In der hektischen Partie behielten die Sachsen am Ende die Nerven und zogen mit nunmehr 19:13 Punkten am BHC vorbei auf den sechsten Platz.

Leipzig benötigt sechs Minuten Anlauf

Seit dem 27. Dezember standen die Handballer des SC DHfK Leipzig nicht mehr in einem Punktspiel auf dem Parkett. Das merkte man auch in den ersten fünf Minuten, als der Bergische HC mit 3:0 führte, bei den Gästen dagegen nichts zusammenlief. Besonders mit Lukas Stutzke kam die Defensive in dieser Phase nichts zurecht. Der Dosenöffner war in der sechsten Minute das Tor von Maciej Gebala, danach war Leipzig drin in der Partie und zog auch dank eines starken Keepers Kristian Saeveraas auf 10:8 (19.) davon. Absetzen konnte sich das Team von Trainer Andre Haber aber nicht, auch, weil es immer wieder auch technische Fehler gab oder man an Schlussmann Christopher Rudeck scheiterte. Vier Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang Gregor Remke immerhin der wichtige 14:14-Ausgleich.  

Nervenkrimi bis zur letzten Sekunde

Im zweiten Durchgang blieb die Partie auf des Messers Schneide. Leipzig führte zwar meist, der BHC ließ sich aber trotz häufiger Unterzahl nicht abschütteln. Auch weil der SC DHfK die Überzahl nicht nutzte, zwischen der 39. Und 45. Minute trotz bester Chancen scheiterte. Aber auch die Gastgeber blieben fehlerhaft. Die Schlussphase hatte es dann in sich. Philipp Weber gelang in der 59. Minute das 30:28, der BHC schaffte postwendend den Anschluss. Dann stand Lukas Binder im Kreis, knapp 30 Sekunden vor Schluss. Dank einer starken Abwehrleistung, zwei Würfe wurden geblockt, dürfte Leipzig am Ende aber jubeln.

"In der zweiten Halbzeit hatten wir zwar eine Phase, wo wir einfach zu viele Bälle verwerfen, aber umso zufriedener bin ich damit, dass wir die Partie danach nochmal in unsere Hände bekommen haben und ab der 45. Minute kontinuierlich geführt haben. Der Ausgang dieses Spiels war natürlich sehr dramatisch und nichts für ein dünnes Nervenkostüm", sagte DHfK-Trainer André Haber.

red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDr aktuell | 14. Februar 2021 | 19:30 Uhr

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