Handball | Bundesliga Thüringer HC fegt über Buxtehude hinweg

2. Spieltag

Dieser neue Thüringer HC macht Freude und Lust auf mehr. Das erste Heimspiel gegen den Vorjahresdritten aus Buxtehude wurde zu einer überraschend klaren Angelegenheit für das Team von Trainer Herbert Müller.

Sara Rönningen wirft
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Die Handballerinnen des Thüringer HC haben in ihrem ersten Bundesliga-Heimspiel in dieser Saison vollauf überzeugt. Sechs Tage nach dem 35:18-Auftaktsieg in Oldenburg bezwang das Team von Trainer Herbert Müller am Samstagabend in heimischer Halle auch den Buxtehuder SV deutlich mit 28:19 (16:9). THC-Rückraumspielerin Annika Lott glänzte gegen ihren Ex-Klub mit sieben Toren und vier Assists. Für den Buxtehuder SV erzielten Maxi Mühlner und Mia Lakenmacher je drei Tore.

THC nach Abtastphase in allen Balngen überlegen

Gegen den Tabellendritten der Vorsaison hatten die Thüringerinnen lediglich in der Anfangsviertelstunde ein paar Schwierigkeiten. Vor knapp 900 Zuschauern bestimmten viele technische Fehler das Spiel beider Teams. Beim Standes von 5:5 aber straffte sich der THC. Mit aggressiver Abwehrarbeit setzten sich die Gastgeberinnen dann jedoch bereits vor der Pause mit einem 8:2-Lauf zum 16:9 entscheidend ab. Buxtehude kam mit der starken Defensive des THC nicht zurecht, fand kaum Anspielstationen, lief sich immer wieder fest. Die Gastgeberinnen dagegen spielten variabel über die Außen, trafen aus dem Rückraum und mit schnellem Umschaltspiel.

Dem hohen Tempo der Thüringerinnen hatten die Gäste auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nichts entgegenzusetzen. Der THC erhöhte rasch auf 20:9 (36. Minute), Buxtehude kam in den ersten zehn Minuten nur zu zwei eigenen Treffern. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ in der Schlussphase die Konzentration beim Müller-Team etwas nach, ohne dass der klare Sieg in Gefahr geriet.

dpa/red

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