Handball | 1. Bundesliga Thüringer HC lässt Göppingen keine Chance

11. Spieltag

Auch ohne ihre verletzte Kapitänin Iveta Koresova sind die Handballerinnen des Thüringer HC gegen FA Göppingen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und gewannen deutlich. Damit schob sich der THC zwischenzeitlich auf Rang drei der Tabelle.

Beate Scheffknecht, werfend
Besonders treffsicher: Beate Scheffknecht. (Archiv) Bildrechte: imago images/Karina Hessland

Die Handballerinnen vom Thüringer HC haben ihre Pflichtaufgabe in der 1. Bundesliga erfolgreich erfüllt. Gegen den Tabellenzehnten Frisch auf Göppingen setzte sich der Vizemeister am Mittwochabend mit 34:23 (20:14) durch. Der THC musste im Angriff umstellen und den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitänin Iveta Koresova verkraften, die sich im EHF-Cup an der Schulter verletzt hatte.

Sechs-Tore-Vorsprung zur Pause

Die Mannschaft von Herbert Müller ging vor 846 Zuschauern schnell in Führung, aber Göppingen zeigte sich offensiv sehr treffsicher und blieb zunächst dran. Erst in der 22. Minute beim Spielstand von 14:9 wurde es zum ersten Mal deutlicher. Mit 20:14 für die Gastgeberinnen wurden die Teams in die Kabinen geschickt.

THC baut Führung kontinuierlich aus

In der zweiten Hälfte ließen die Thüringerinnen die Gäste bis auf drei Tore herankommen. Nach einer kurzen "Auszeit" konnte sich der THC wieder absetzen. Vor allem, weil Keeperin Ann-Cathrin Giegerich mit 16 Paraden überzeugte. Auch die Rote Karte für Emily Bölk änderte nichts mehr, die Thüringerinnen bauten bis zum Schlusspfiff ihre Führung kontinuierlich aus. Beste Werferin beim Thüringer HC war Beate Scheffknecht mit neun Treffern.

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 15. Januar 2020 | 21:45 Uhr

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