Handball | Bundesliga "Über den Kampf zum Spiel" - THC löst Pflichtaufgabe

Gewonnen ohne zu glänzen: So lässt sich der Aschermittwochserfolg des Thüringer HC gegen die Neckarsulmer Sport-Union zusammenfassen. Für Trainer Müller zählte nur eines.

Mia Biltoft gegen Lynn Knippenborg
Bildrechte: Karina Heßland-Wissel

Der Thüringer Handballclub hat in der Frauen-Bundesliga den vierten Tabellenplatz zurückerobert. Am Mittwochabend gewann der Vizemeister mit 25:20 (13:10) gegen den Tabellen-Neunten Neckarsulmer Sport-Union.

Scheffknecht mit gleich acht Toren

Erfolgreichste Werferin war die österreichische Nationalspielerin Beate Scheffknecht mit acht Treffern. 763 Zuschauer sahen in der ersten Hälfte eine offene Partie, in der die Thüringerinnen die Nase leicht vorne hatten. Neckarsulm stellte die Abwehr der Gastgeberinnen aber immer wieder vor Probleme, ließ sich nicht abschütteln. Nach dem Seitenwechsel parierte Gäste-Torhüterin Sarah Wachter sehr stark, brachte die THC-Offensive im Minutentakt zum Verzweifeln. Neckarsulm kam auf 15:14 heran, aber die Hausherrinnen hielten den Abstand mit einer konzentrierten Defensivleistung dann wieder konstant bei drei Toren und brachten das Ergebnis über die Zeit.

Jovana Sazdovska gegen Torhüterin Sarah Victoria Wachter
Jovana Sazdovska (li.) gegen Gäste-Torhüterin Sarah Victoria Wachter Bildrechte: Karina Heßland-Wissel

THC-Trainer Herbert Müller sagte: "Alles, was heute gezählt hat, sind diese beiden Punkte. Wir müssen uns nach den beiden Niederlagen zuletzt die Selbstsicherheit wieder holen. Wir waren schlecht gegen den Kreis - obwohl wir es ungefähr eine Million Mal angesprochen hatten. Über den Kampf haben wir das Spiel gewonnen und die Punkte eingefahren - das ist heute das, was zählt."

Damit bleibt der THC auch im achten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Baden-Württemberg ohne Verlustpunkt.

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dpa/cke

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 26. Februar 2020 | 22:40 Uhr

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