Handball | Bundesliga SC Magdeburg und SC DHfK Leipzig: Zwischen optimaler Ausbeute und Fehlstart

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen vor dem 3. Spieltag bei den mitteldeutschen Handball-Bundesligisten nicht sein: Der SC Magdeburg hat vier Zähler auf dem Konto, während der SC DHfK noch punktlos ist. Am Donnerstag muss der SCM gegen die HSG Wetzlar ran, die Leipziger spielen beim TBV Lemgo Lippe (jeweils ab 19 Uhr, Liveticker in der SpiO-App und auf sport-im-osten.de)

Marc Henrik Schmedt 3 min
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Es war eine Demonstration der Stärke: Nach dem Auftakterfolg gegen Stuttgart setzte sich der SC Magdeburg am Sonntag auch beim Topteam Rhein-Neckar Löwen durch. Mit der optimalen Ausbeute von vier Punkten aus zwei Partien rangiert der SCM aktuell nur wegen der schlechteren Tordifferenz im Vergleich zu den Konkurrenten auf Platz vier der Bundesliga-Tabelle. Nun wartet die HSG Wetzlar auf das Wiegert-Team, die mit einem Sieg und einer Niederlage im Tabellenmittelfeld steht. "Wir sind gut vorbereitet", ist sich SCM-Manager Marc-Henrik Schmedt sicher. Die Stimmung in der Mannschaft sei sehr gelöst und die Vorfreude auf das Heimspiel vor mehr als 3.000 Zuschauern groß.

SC DHfK braucht Stabilität über 60 Minuten

Ganz anders ist die Stimmung beim SC DHfK. Beim HC Erlangen und zu Hause gegen die Füchse Berlin gab es jeweils Niederlagen, gegen die Hauptstädter legten die Leipziger nach einer guten ersten Hälfte einen zweiten Durchgang zum Vergessen hin. "Wir müssen es schaffen, unsere gute Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Berlin zu wiederholen und diese Stabilität über 60 Minuten an den Tag legen", fordert DHfK-Coach André Haber. Am Donnerstag muss man gegen den ebenfalls noch punktlosen TBV Lemgo Lippe ran, dazu kann den Sachsen Mut machen, dass sie in der Vorsaison beide Duelle gegen die Lemgoer gewannen.

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cdi/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 16. September 2021 | 21:45 Uhr

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