Handball | 1. Bundesliga Weber sucht internationale Herausforderung

Der Wechsel von DHfK-Spieler Philipp Weber zum SC Magdeburg hat internationale Gründe. Wie der 28-Jährige jetzt bekannt gab, locke ihn die Aussicht auf Europapokal-Spiele bei den Grün-Roten.

Philipp Weber (SC DHfK Leipzig)
Philipp Weber kam 2017 von Wetzlar zum SC DHfK. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Handball-Nationalspieler Philipp Weber verlässt den SC DHfK Leipzig und heuert beim SC Magdeburg an. Das sei keine Entscheidung gegen Leipzig gewesen, sondern eine für Magdeburg, sagte der der 28-Jährige. Und gab bekannt, weshalb es ihn an die Elbe zieht. In der "Leipziger Volkszeitung" und der Magdeburger "Volksstimme" (beide Donnerstag) begründete er den Schritt damit, dass er beim SCM die Aussicht auf Europapokal-Spiele habe. Bedeutet im Umkehrschluss, in Leipzig werden für ihn diese Erwartungen in absehbarer Zeit nicht erfüllt.

Rat vom Bundestrainer

Philipp Weber
Weber im DHB-Trikot. (Archiv) Bildrechte: imago images / Laci Perenyi

"In der Nationalmannschaft muss ich mich international mit den Besten messen. Dafür brauche ich mehr internationale Erfahrung und habe auch deshalb diesen Schritt riskiert", meinte Weber. Unterstützung bekam er von Bundestrainer Alfred Gislason. "Ich habe ihn um Rat gebeten. Es war in unserem Gespräch auch ein klares Thema, mehr international zu spielen, sich mit den Besten zu messen und diese Erfahrung zu machen. Ich bin froh über seinen Rat, aber er war nicht ausschlaggebend", bekräftigte der gebürtige Schönebecker. Von 2003 bis 2013 hatte Weber bereits alle Stationen beim SCM durchlaufen.

jmd/dpa

Aktuelle Beiträge zum Handball

Spielszene Torwurf THC
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alle anzeigen (118)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 04. Februar 2021 | 17:45 Uhr

0 Kommentare