Badkurvenversteher | Folge 11 Hendrik Starostzik und der verflixte 13. Platz beim HFC

Oliver Leiste
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Mit dem Halleschen FC hat Hendrik Starostzik nur wenige Höhepunkte erlebt. Im ersten Jahr in Halle war er lange verletzt, im zweiten spielte er keine Rolle mehr. Dennoch war die Zeit beim HFC für ihn prägend.

Logo des Halleschen FC 66 min
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Zwischen 2017 und 2019 spielte der Verteidiger Hendrik Starostzik beim Halleschen FC. In knapp zwei Jahren kam er jedoch nur auf 15 Einsätze. Mit den Trainern Schmitt und Ziegner erlebte er in Halle eine wechselvolle Zeit zwischen Niedergang und Aufbruch. Damals wurde der HFC zum dritten Mal infolge 13. in der 3. Liga und das Interesse am Club schwand spürbar – bevor Ziegner ein neues Hoch einläutete. Es war eine Phase, die nicht nur den HFC, sondern auch Starostzik selbst geprägt hat.

In Folge 11 des "Badkurvenverstehers" spricht Hendrik Starostzik über ...

... Corona-Beschränkungen und Bedingungen in der Regionalliga Südwest – ab Minute 4:00

Seit Sommer kickt Starostzik beim FC Gießen in der Regionalliga Südwest. Nach Stationen in Halle, Kanada und Dänemark war es für den gebürtigen Marburger eine bewusste Entscheidung, mit der Familie in die Heimat zurückzukehren. Doch die Umstände beim neuen Club sind alles andere als einfach. Derzeit pausiert der Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie. Wann die Saison fortgesetzt wird, ist offen. Starostzik erzählt, welche Ziele er in Gießen hat, wie er versucht, voran zu gehen und welche Pläne er für die Zeit nach der Karriere hat.

… die Zeit beim Halleschen FC – ab Minute 15:00

Nachdem er bei Dynamo Dresden wenig Spielzeit erhielt, wollte Hendrik Starostzik beim Halleschen FC neu angreifen. Der Plan ging nicht auf: "Meine Frau und mein Kind haben sich superwohl in Halle gefühlt. Aber für mich war es fußballerisch eine Zeit, mit der ich absolut unzufrieden bin." Der Verteidiger erzählt, woran das – neben einer langwierigen Verletzung – aus seiner Sicht lag. Dabei spricht er auch sehr kritisch über die eigene Fitness. 

Tobias Schilk, Stefan Kleineheismann und Hendrik Starostzik mit Enttäuschung im Gesicht.
Hier schlichtet Hendrik Starostzik (r.) einen Streit zwischen Tobias Schilk (l.) und Stefan Kleineheismann (Mitte). Auch wenn Kleineheismann und Starostzik nicht mehr in Halle spielen, halten alle drei noch Kontakt. (Archivbild) Bildrechte: imago/foto2press

Er erinnert sich an seinen schönsten Sieg mit dem HFC und erklärt, wie sich die Mannschaften von Schmitt 2017 und Ziegner 2018 unterschieden. Außerdem erzählt er, wie er in seinem zweiten Jahr versuchte, der Mannschaft zu helfen, obwohl ihm ab Tag eins unter Torsten Ziegner klar war, dass er keine Perspektive mehr beim HFC hat. "Das war eine lehrreiche Zeit für mein ganzes Leben", sagt er heute.

… das Abenteuer in Kanada – ab Minute 40:00 

In Halle schon fast vergessen, wechselte Hendrik Starostzik im Frühjahr 2019 nach Kanada zum Pacific FC. Dort erlebte einen Fußball, der sich spürbar von dem in Europa unterschied, erzählt er. "Dort ist Fußball mehr ein Event, eine Show. In Europa geht es, übertrieben gesagt, um Leben und Tod."  Auch für seine Familie war es eine besondere Erfahrung. Doch nachdem Starostzik zum Einstand das "Spiel meines Lebens" gemacht hatte, folgte bald der nächste Rückschlag.

SpiO Talk mit Florian Schnorrenberg (Trainer Hallescher FC) 16 min
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Wo der Podcast zu hören ist

Podcasts FCM und HFC
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Quelle: MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. November 2020 | 09:30 Uhr

1 Kommentar

revolvere vor 1 Wochen

danke an euch beiden. super informativo gespräch. ich habe gerne zugehört und jetzt erst mitgekriegt das der h. starotzik ein nord-hesse ist.
bleibt gesund und allet jute.

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