Badkurvenversteher | Folge 1 Warum HFC-Verteidiger Menig zu Recht den Spitznamen "Eisen" trägt

Oliver Leiste
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Saisonauftakt im HFC-Podcast: Verteidiger Fabian Menig stellt sich vor und erklärt, warum ihn alle nur "Eisen" nennen. Zudem erzählt er, wie es sich anfühlt gegen einen Superstar wie Erling Haaland zu verteidigen.

Obwohl Fabian Menig erst wenige Tage in Halle ist, hat er sich schon gut eingelebt. Daran hat auch Ex-HFC-Kapitän Jan Washausen einen großen Anteil. Denn von ihm hat Menig nicht nur die Rückennummer 21, sondern auch die Wohnung übernommen. Ambitionen auf die Kapitänsbinde hat er aber zunächst nicht, erzählt der Verteidiger lachend. Stattdessen will er erst einmal seine Teamkollegen besser kennenlernen und dann beim HFC angreifen.

Das ist die Auftaktfolge des "Badkurvenverstehers" zur Saison 2020/21. Der Podcast in drei Schlagzeilen:

"Ich bin kein Brutalo-Kicker" – ab Minute 1:30

Menigs Spitzname ist "Eisen" – weil er in Münster im Training mal einen sehr harten Zweikampf gegen Tobias Rühle geführt hat. Der meinte daraufhin, gegen Menig zu spielen, sei wie auf eine Eisenstange zu prallen. Doch wie hart ist der neue HFC-Verteidiger wirklich? "Auf dem Platz bin ich härter als privat. Ich würde mich nicht als Brutalo-Kicker bezeichnen. Aber ich gehe schon mit einer gesunden Härte zur Sache. Deswegen denke ich, dass der Spitzname zutreffend ist", erklärt Menig. In Halle könnte er damit aber Probleme bekommen, sagt er anschließend. Dann beschreibt er seinen Spielstil, spricht über Stärken und seine ersten Eindrücke vom HFC. 

"In Österreich herrschte teilweise Geisterspielatmosphäre" - ab Minute 12:30

Nach Stationen in Aalen und Münster wechselte Menig im vergangenen Jahr zu Wacker Admira Mödling in der österreichischen Bundesliga. Neben dem Lebensgefühl in Wien lernte der Verteidiger auch eine neue Fußballkultur kennen.

"Die 3. Liga ist sehr ausgeglichen. Im Gegensatz dazu hast du in Österreich eine Mehrklassengesellschaft. Mit der Übermannschaft Salzburg, aber auch dem LASK, Wolfsberg oder Rapid Wien hast du Teams, die auch hier erste Liga spielen könnten. Dann folgen einige Teams auf Zweitliganiveau. Die Mannschaften im Tabellenkeller sind eher mit Drittligavereinen vergleichbar. Dort war es dann auch bei den Zuschauern sehr mau. Die Stadien sind ja aber trotzdem sehr groß. Insofern war da ein bisschen Geisterspielatmosphäre. Die Stimmung hier in Deutschland habe ich sicher am meisten vermisst."

Wegen der Leistungsunterschiede war schon die Vorbereitung auf die Spiele in Österreich speziell, erklärt Menig und berichtet anschließend von seinen Duellen mit Erling Haaland.

Fabian Menig
Fabian Menig kam aus der österreichischen Bundesliga zum HFC. Bildrechte: imago images / VIADATA

 "Habe mal zehn Paar Fußballschuhe auf einmal bestellt" –  ab Minute 30:00

Menig hat vor einigen Jahren schon mit HFC-Torwart Kai Eisele zusammengespielt. Seitdem sind beide eng befreundet. Natürlich lässt es sich der Keeper nicht nehmen, seinen Kumpel auch im Podcast zu begrüßen. Deswegen fragt Eisele nach dem Umzug und dem Bart, den Menig wegen einer Wette färben musste. Auch die Fußballschuhe des Verteidigers sind ein Thema. Denn er spielt mit einem Modell, das seit Jahren nicht mehr produziert wird. "Als ich gehört habe, das die Produktion eingestellt wird, habe ich mir zehn oder elf Paar bestellt. Die reichen bis heute." Doch so langsam muss sich Menig dennoch Gedanken über ein neues Modell machen.

Wo der Podcast zu hören ist

Podcasts FCM und HFC
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Quelle: MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 14. August 2020 | 06:30 Uhr

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