Volleyball | Bundesliga DSC setzt Erfolgsserie gegen Vilsbiburg fort - Auch Erfurt und Suhl jubeln

11. Spieltag

Der Dresdner SC befindet sich weiter auf der Überholspur. Die Mannschaft von Alexander Waibl feierte am Samstag einen souveränen Erfolg gegen die Roten Raben Vilsbiburg. Selbst der Ausfall von Kapitänin Lena Stigrot konnte den DSC nicht stoppen. Auch Erfurt und Suhl gewannen.

Trainer Alexander Waibl mit Lenka Dürr beide Dresden
Bildrechte: imago images/Hentschel

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben ihre Erfolgsserie in der Bundesliga fortgesetzt. Das Team von Trainer Alexander Waibl gewann bei den Roten Raben Vilsbiburg souverän mit 3:1 (25:16, 25:20, 22:25, 25:13) und feierte damit den vierten Sieg hintereinander.

Trotz Stigrot-Ausfall: DSC lässt nichts anbrennen

Die Elbestädterinnen, die auf ihren angeschlagenen Kapitän Lena Stigrot (Muskelverletzung) verzichten mussten, starteten konzentriert. Sie setzten ihren Matchplan mit druckvollen Aufgaben, einer stabilen Annahme und Abwehr sowie schnellem Angriffsspiel konsequent um. Im zweiten Durchgang kamen die Roten Raben besser ins Spiel. Vor allem Danielle Brisbois konnte immer wieder den DSC-Block überwinden. Doch nach zwischenzeitlicher Führung der Gastgeberinnen spielten die Waibl-Schützlinge in der Schlussphase ihre Qualitäten in Aufschlag und Angriff aus.

Mitte des dritten Abschnittes verlor der Tabellenzweite ein wenig die Linie und die Präzision im Zuspiel. Es schlichen sich zu viele Fehler ein. Doch mit Beginn des vierten Satzes zogen die Gäste wieder voll durch und nach 98 Minuten war der siebente Saisonsieg perfekt.

Erfurt bejubelt Zittersieg gegen Münster

Schwarz-Weiß Erfurt hat den zweiten Sieg in der laufenden Saison eingefahren. Die Mannschaft von Dirk Sauermann bezwang im Kellerduell den USC Münster denkbar knapp mit 3:2 (26:24, 22:25, 23:25, 25:18, 15:10).

Beide Teams starteten engagiert in die Partie. Erfurt bewies im ersten Satz die besseren Nerven und holte sich den Durchgang mit zwei Punkten Vorsprung. Danach münzten die Gäste aus Münster ihre Feldvorteile im Angriffsspiel in Bares um und sicherten sich die Sätze zwei und drei dank einer konzentrierten Leistung in der Aufgabe und am Netz. Mit dem Rücken zur Wand zeigten die Thüringerinnen jedoch Comeback-Qualitäten: Schnell sprang ein komfortabler Vorsprung im vierten Durchgang heraus, den man sich nicht mehr nehmen ließ. Im Anschluss begann das große Zittern - es musste der Entscheidungssatz her. Dabei zeigte sich Erfurt erneut kaltschnäuziger und ließ Münster in den entscheidenden Aktionen keine Chance. Nach 133 Minuten war der Sieg perfekt.

Dirk Sauermann
Erfurts Trainer Dirk Sauermann gibt die Richtung vor. Bildrechte: imago images / Pressefoto Baumann

In den Reihen der Sauermann-Mannschaft überzeugte vor allem Rica Maase. Für den USC brachte Linda Bock eine starke Leistung aufs Feld. Trotz des zweiten Saisonerfolgs rangiert Erfurt in der Tabelle mit vier Punkten weiter abgeschlagen auf dem letzten Platz. Am 27. Dezember geht es für die Landeshauptstädterinnen gegen NawaRo Straubing weiter.

Ein Volleyball Frauen Team posiert für ein Bild 4 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sport im Osten So 20.12.2020 15:30Uhr 04:02 min

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Suhl bleibt auf Erfolgskurs

Der VfB Suhl bleibt weiter auf Erfolgskurs. Das Team von Trainer Laszlo Hollosy gewann am späten Samstagabend beim VC Wiesbaden nach Rückstand mit 3:1 (23:25, 25:18, 25:19, 25:18). Damit gelang den Thüringerinnen, die zuvor bereits den MTV Stuttgart (3:2), die Ladies in Black Aachen (3:0) und Schwarz-Weiß Erfurt (3:0) bezwangen, der vierte Sieg in Folge. Suhl kletterte in der Tabelle hinter den Dresdner SC auf Platz zwei, hat allerdings auch schon zwei Spiele mehr absolviert als der mitteldeutsche Konkurrent.

Der erste Satz verlief ganz eng, am Ende konnten sich die Gastgeberinnen aus Wiesbaden knapp durchsetzen. Danach aber drehten die Suhlerinnen auf: Nachdem es zu Beginn noch nicht so recht klappen wollte mit präzisen Aktionen und der gewohnten Durchschlagskraft im Angriff, konnten die Gäste in der Halle am Platz der Deutschen Einheit mit Beginn des zweiten Satzes ihre Nervosität beiseite schieben. Angeführt von Diagonalangreiferin Danielle Harbin, einer starken Abwehrleistung des gesamten VfB-Teams und tollen Blockaktionen setzte der VfB nun verstärkt die Akzente gegen die heimstarken Wiesbadenerinnen von Trainer Christian Sossenheimer.

Die zur wertvollsten Akteurin an diesem Abend gewählte Harbin machte nun viele wichtige Punkte für ihre Mannschaft, ein ums andere Mal hatte sie sich den Gegner ausgeguckt und zusammen mit der starken Zuspielerin Vedrana Jaksetic förmlich zurechtgelegt. Nach 110 Spielminuten war der nächste Sieg perfekt.

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red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 19. Dezember 2020 | 21:40 Uhr

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