Volleyball | DVV-Pokal Auslosung: Suhl gegen Wiesbaden, Freilose für Dresden & Erfurt

Die Auslosung für den Pokal der Volleyballerinnen hat ein mögliches mitteldeutsches Viertelfinale ergeben. Dafür muss Suhl aber zunächst seine Auftakthürde meistern. Dresden und Erfurt hatten ein Freilos.

Dresdens Mannschaft jubelt mit dem Pokal über den Sieg
Titelverteidiger Dresdner SC hat in der ersten Runde ein Freilos. Bildrechte: dpa

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC könnten im Viertelfinale des DVV-Pokals auf den VfB Suhl treffen. Die Thüringerinnen kämpfen am Wochenende 7./.8. November gegen den VC Wiesbaden um den Einzug in die Runde der letzten Acht. Der DSC hat als amtierender Pokalsieger ein Freilos und kann in der Auftaktrunde die Beine hochlegen. Ebenso die Schmetterlinge von Schwarz-Weiß Erfurt, die zwar im Lostopf der ersten Runde waren, aber ebenfalls ein Freilos zogelost bekamen.

Veränderte Spielordnung im Pokal

Möglich macht das die veränderte Spielordnung, bei der in der Saison 2020/21 nur die Mannschaften der 1. Bundesliga der Frauen und Männer am DVV-Pokal teilnehmen. In einer einmaligen Auslosung wurden am Freitag (12. Juni) die Paarungen der Erstrundenspiele, alle folgenden Ansetzungen sowie die jeweiligen Heimspielrechte für alle weiteren Runden ermittelt.

Termine DVV-Pokal (Termine unter Vorbehalt)
Runde Datum
Achtelfinale 7./8. November 2020
Viertelfinale 25./26. November 2020
Halbfinale 16./.17. Dezember 2020
Finale 28. Februar 2021 (SAP Arena Mannheim)

Waibl: "Keine leichte Aufgabe für uns"

DSC-Trainer Alexander Waibl sagte mit Blick auf die beiden möglichen Gegner: "Sowohl in Suhl als auch in Wiesbaden ist immer eine super Stimmung. Daher wird keines von beiden Teams eine leichte Aufgabe für uns." Etwas wehmütig trauert der 52-Jährige dem Losglück hinterher: "Die Losfee hat uns diesmal kein Heimrecht beschert, das ist schade. Auswärtsspiele sind natürlich immer etwas Besonderes. Wir konzentrieren uns daher erst einmal auf das Viertelfinale, alles andere wird sich zeigen."

SWE hätte sich über Heimspiel gefreut

Den direkten Einzug ins Viertelfinale sieht man in der Thüringer Landeshauptstadt mit gemischten Gefühlen. "Ich hätte mir für die Erfurter Fans natürlich ein Heimspiel im Achtelfinale gewünscht, so können wir uns aber noch intensiver auf die Herausforderung im Viertelfinale vorbereiten. Stuttgart wird auch in der kommenden Saison ein starkes Team haben – ich freue mich auf ein spannendes Spiel", so Trainer Dirk Sauermann.

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red

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 12. Juni 2020 | 15:40 Uhr

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