Volleyball | DVV-Pokalfinale Finale gegen Stuttgart: Dresdner SC freut sich auf Mannheim

Am Sonntag (ab 16:15 Uhr im Liveticker) steigt in Mannheim das DVV-Pokalfinale mit dem Dresdner SC. Das Team von Trainer Waibl trifft auf den amtierenden Meister MTV Stuttgart. Trotz der misslungenen Generalprobe gegen Vilsbiburg in der Liga herrscht bei den Dresdnerinnen große Vorfreude auf das Endspiel. Während der DSC die Trophäe bereits fünf Mal gewinnen konnte - zuletzt 2018, war das Team aus Schwaben, das in Mannheim als Favorit gilt, bislang drei Mal erfolgreich.

Spielerinnen vom DSC bei der Siegerehrung
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Waibl: "Sehr besonderer Moment"

Für DSC-Coach Alexander Waibl und sein Team wartet am Sonntag ein echtes Highlight. Wie bereits 2018 kämpfen die Dresdner Volleyballfrauen in Mannheim vor großer Kulisse gegen den MTV Stuttgart um die Trophäe im DVV-Pokal. Entsprechend groß ist die Vorfreude. "Wir sind es natürlich nicht gewohnt, in Hallen mit über 10.000 Zuschauern zu spielen, das ist schon etwas Besonderes. Die Atmosphere in der Halle ist brutal, wenn man da reinkommt, dass nimmt einem den Atem, wenn der Jubel aufbrandet und die Teams das Feld betreten. Das ist schon ein sehr besonderer Moment, den man auch für sich sehr genießen kann", schwärmt Waibl, der mit dem DSC bereits zum vierten Mal im DVV-Pokalfinale steht.

Barbara Wezorke beim Einlauf
2018: Gänsehautfeeling beim Einlauf in die Arena. Am Ende triumphierten die Dresdnerinnen gegen Wiesbaden. Bildrechte: imago images / Robert Michael

Misslungene Generalprobe gegen Vilsbiburg

Nach der Generalprobe am Mittwoch (12.02.2020) war der Coach allerdings weniger begeistert, denn in der Liga zog der DSC im Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 2:3 (25:12, 24:26, 23:25, 25:21, 12:25) den Kürzeren. "Wir haben in dieser Saison ein gutes Endkampfverhalten, haben Quoten jenseits der 20 Punkte. Das war gestern nicht der Fall, wir haben einfach einige Möglichkeiten weggelassen. Es hat ein bisschen die Schärfe gefehlt, aber das war sinnbildlich für das ganze Spiel", analysierte Waibl nochmals die unnötige Niederlage.

Aggressivität und Risiko gefragt

Dresdner SC, v.l.: Trainer Alexander Waibl mit Lena Stigrot
Trainer Alexander Waibl mit Lena Stigrot Bildrechte: imago images/Hentschel

Für das Finale am Sonntag plagen den Coach einige Personalsorgen. So sind Ivana Mrdak und Milica Kubura angeschlagen. Dennoch hofft Waibl auf einen besseren Auftritt als gegen Vilsbiburg: "Das eigentliche Problem ist, letztlich selber zu scoren und nicht ewig lange Rallyes zu erleben, und da müssen wir uns die nächsten Tage noch ein bisschen auseinandersetzen. Dazu gehört auch jede Menge Aggressivität und Risiko, dass wir im Angriff und im Aufschlag nehmen müssen. Und das sollten wir möglichst über einen langen Zeitraum halten. Wenn wir versuchen, keine Fehler zu machen und nur solide zu spielen, wird es nicht genug sein."

Lenka Dürr: "Den ICE zum Fahren bekommen"

Auch DSC-Libera Lenka Dürr ist heiß auf Mannheim und geht mit Zuversicht ins Finale: "Ein Schlüssel wird sein, dass umzusetzen, was wir uns erarbeitet haben. Klar kann immer mal situativ etwas anderes passieren, aber wenn man sich darüber die Sicherheit holt, dass man seinen Game-Plan verfolgt, einen eigenen Rhythmus aufbaut und den ICE zum Fahren bekommt, dann wird das ganz gut werden."

Lenka Dürr
DSC-Libera Lenka Dürr: Eigenen Rhythmus aufbauen Bildrechte: imago images / Conny Kurth

lta

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. Februar 2020 | 17:45 Uhr

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