Volleyball | Bundesliga Regisseurin Glaab wechselt von Vilsbiburg nach Erfurt

Eine neue Regisseurin für die Schaltzentrale: Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt hat sich die Dienste von Corina Glaab gesichert. Die 20-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten Rote Raben Vilsbiburg.

Corina Glaab von den Roten Raben Vilsbiburg
Corina Glaab, hier noch im Trikot der Roten Raben Vilsbiburg. (Archiv) Bildrechte: imago images/HMB-Media

Das SWE Volley-Team kommt in der Kaderplanung voran. Mit Corina Glaab konnten die Erfurter eine Spielerin von Ligakonkurrent Rote Raben Vilsbiburg in die Thüringische Landeshauptstadt lotsen und damit die Schaltzentrale neu besetzen. Glaab unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.   

SWE-Coach Bitter kennt "Corri"

Für Erfurts neuen Trainer Konstantin Bitter ist die 20-Jährige keine Unbekannte: "Ich kenne 'Corri' sehr gut aus meiner Zeit in Vilsbiburg und der deutschen U23- und Jugendnationalmannschaft. Sie hat sich in den letzten Jahren am Standort Vilsbiburg in einem guten Umfeld, bei guten Trainern und neben erfahrenen Mitspielerinnen hervorragend entwickeln können und sehr viel gelernt. Dabei war sie meist nicht die erste Wahl auf ihrer Position. Eine Herausforderung als erste Zuspielerin ist nun ganz klar der logische Schritt."

Die 1,79 Meter große Regisseurin, die kürzlich mit der U23-Nationalmannschaft zu einem Lehrgang in Frankreich weilte, geht mit ihren Zielen konform zu denen, die ihr neuer Coach für sie sieht. "Nach sechs Jahren in Vilsbiburg, mit jeweils drei Jahren 2. und 1. Bundesliga, war es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Ich erhoffe mir in Erfurt mehr Spielanteile, um mich weiterzuentwickeln. Ich denke, dass Erfurt nicht nur eine schöne und lebenswerte Stadt ist, sondern auch der richtige Standort für meine weitere sportliche Zukunft."

jmd/pm

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 22. Mai 2021 | 12:40 Uhr

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