Volleyball | 1. Bundesliga Nur Dresden siegt zum Hauptrundenabschluss

22. Spieltag

Am Sonnabend stand der letzte Spieltag der Hauptrunde an. Während der Dresdner SC im letzten Spiel vor den Playoffs Selbstvertrauen tanken konnte, kassierten Suhl und Erfurt Pleiten zum Abschluss.

Spielerinnen des Dresdner SC jubeln
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Dresdner SC gewinnt letztlich souverän

Der Dresdner SC hat sein letztes Haupt- rundenspiel gewonnen. In Straubing gewann der DSC mit 3:1. Im ersten Durchgang fanden die Elbe- städterinnen nur schwer in die Partie und unterlagen mit 19:25. In der Folge In der Folge wendete sich das Blatt. Mit mehr Druck im Aufschlag und einer stabileren Annahme gewann Dresden die übrigen drei Durchgänge deutlich. Beste Akteurin auf Seiten der Gäste war Piia Korhonen. Dresden schließt die Hauptrunde damit auf dem dritten Rang ab. In den Playoffs geht es damit gegen das sechsplatzierte Team von den Ladies in Black Aachen.

Suhl verspielt 11:0-Führung und verliert

Der VfB Suhl hat die Saison mit einer Niederlage beendet. Obwohl die Mannschaft von Trainer Mateusz Zarczynski beim VC Wiesbaden noch einmal alles geben wollte, verlor sie letztlich mit 1:3.

Tereza Patockova und Claudia Steger
Claudia Steger (re.) war zusammen mit Anniek Siebring punktbeste Akteurin. Zum Sieg reiche es aber nicht (Archiv). Bildrechte: imago/Gerhard König

Verzichten mussten die Thüringerinnen auf Tereza Patockova, die nach einer Verletzung noch nicht wieder fit war. Vor 1.930 Zuschauern begann Suhl verheißungsvoll. Das Zarczynski-Team setzte die Wiesbadenerinnen unter Druck, punktete fleißig und holte den ersten Satz überlegen mit 25:13. Danach wurde es richtig eng. Suhl schmetterte auf Augenhöhe, gab aber die Sätze zwei und drei hauchdünn mit 24:26 bzw. 23:25 ab. Vor allem im dritten Satz zeigte Suhl einer 11:0-Führung Nerven und verlor diesen Durchgang. In der Folge ließ die Konzentration nach, sodass Wiesbaden auch Durchgang vier für sich entschied (25:20). Beste Punktesammlerinnen beim VfB waren Anniek Siebring und Claudia Steger mit jeweils 15 Zählern.

Erfurt hält gegen Vilsbiburg lange mit

Zum Abschluss der Hauptrunde haben die Volleyball-Frauen von Schwarz-Weiß Erfurt eine Niederlage einstecken müssen. Die Thüringerinnen, die bereits vor der Partie als sportlicher Absteiger feststanden, verloren am Samstag ihr Auswärtsspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 2:3. Wie bereits beim 1:3 gegen Münster zeigte Erfurt eine kämpferisch starke Leistung. Nach dem Gewinn des ersten Satzes (25:21) zogen die Gäste in den zwei folgenden Durchgängen knapp (26:28/23:25) den Kürzeren. Doch Erfurt blieb dran und schnappte sich den vierten Abschnitt (25:22). Im Tiebreak mussten sich die Schwarz-Weißen schließlich mit 11:15 geschlagen geben.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 25. März 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 22:30 Uhr

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