Volleyball | Bundesliga Kapitänin Lena Stigrot verlässt Meister Dresdner SC

Die Spielerinnen des frisch gebackenen deutschen Volleyball-Meisters sind hochbegehrt. Nun zieht es auch Kapitänin Lena Stigrot ins Ausland. Es ist bereits der sechste Abgang.

Lena Stigrot
Bildrechte: imago images/Matthias Rietschel

Der deutsche Volleyball-Meister Dresdner SC verliert Kapitänin Lena Stigrot. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wechselt die Nationalspielerin ins Ausland. Die 26-jährige Außenangreiferin unterschrieb für drei Jahre in Rom. Stigrot kam 2018 von Vilsbiburg nach Dresden und gehörte zu den Leistungsträgerinnen. Sie gewann mit dem DSC 2020 den Pokal und in dieser Saison die Meisterschale.

Schon der sechste Abgang

"Nach vielen Jahren in der Bundesliga war die Zeit reif, eine neue Herausforderung zu suchen. Ich werde die Menschen, die mich diese drei Jahre begleitet haben und die Erinnerungen, die hier entstanden sind, im Herzen tragen", sagte Stigrot. Nach Weitzel, Lenka Dürr, Naya Crittenden, Morgan Hentz und Lina-Marie Lieb ist Lena Stigrot der sechste Abgang. Damit kommt auf Trainer Alexander Waibl eine Mammutaufgabe zu. Er muss eine neue, konkurrenzfähige Mannschaft aufbauen.   

Trainer Alexander Waibl: "Freude überwiegt"

Waibl sieht den Weggang mit einem weinenden und lachenden Auge: "Sie hatte riesigen Anteil am Pokalsieg 2020 und hat eine großartige Saison 20/21 draufgepackt. Mir war klar, dass es jetzt nach so vielen Jahren in der Bundesliga an der Zeit war eine ausländische Herausforderung anzugehen. Ich werde Leni vermissen, das ist klar. Aber ich weiß auch, dass es richtig ist, deshalb überwiegt meine Freude für sie und natürlich wünsche ich ihr, dass sie auch weiterhin ihre Träume leben darf! "

pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 11. Mai 2021 | 17:45 Uhr

2 Kommentare

MikeS vor 5 Wochen

Neue Herausforderung in Rom? Diese Abschiedsbekundungen sind doch immer nur Beigabe, um den Wechsel wegen eines höher dotierten Vertrages zu beschönigen. Soll sie doch ehrlich sagen, dass sie dort mehr Kohle kriegt. Aber dieses Rumgeeier immer ....

Gerd Mueller vor 5 Wochen

Glückwunsch, internationale Erfahrung sammeln war schon immer was besonderes und auch im vereintem Europa immer noch Ausnahme. Vielen wollen aber nur wenige bekommen solche Chance, die genutzt erden sollte.