Volleyball | 1. Bundesliga Dresdner SC Derby-Sieg gegen Erfurt - Suhl verliert in Schwerin

8. Spieltag

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC bleiben weiter in der Erfolgsspur. Das Team von Alexander Waibl setzte sich am Samstag im Ost-Derby gegen Schwarz-Weiß Erfurt souverän mit 3:0 durch. Während der DSC durch den fünften Saisonsieg in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen bleibt, verharren die Erfurterinnen weiter am Tabellenende.

.l.: Emma Cyris, Jennifer Janiska, Camilla Weitzel, Maja Storck und Jenna Gray (alle DSC)
Die Volleyballerinnen des Dresdner SC ließen auch gegen Schwarz-Weiß Erfurt nichts anbrennen. (Archiv) Bildrechte: imago images / Hentschel

Nach dem deutlichen Sieg gegen Aachen am vergangenen Wochenende ging der Dresdner SC als klarer Favorit ins Ost-Derby gegen Tabellenschlusslicht Schwarz-Weiß Erfurt. Die Anfangsphase verlief noch ausgeglichen, ehe die Gastgeberinnen das Tempo anzogen und den ersten Satz mit 25:19 zu ihren Gunsten entschieden. Auch im Anschluss diktierte die Mannschaft von Alexander Waibl, der einigen Spielerinnen aus der zweiten Reihe Einsatzchancen gab, das Geschehen mit druckvollem Aufschlags- und Angriffsspiel.

Die Thüringerinnen leisteten zwar weiter aufopferungsvoll Widerstand, in den entscheidenden Phasen spielte der fünfmalige deutsche Meister aber seine Qualitäten aus und entschied auch Durchgang zwei mit 25:20. Auch im dritten Abschnitt versuchten die Schützlinge von Dirk Sauermann alles, um dem Favoriten Paroli zu bieten, doch die Dresdnerinnen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und zogen ihren Matchplan durch. Nach 77 Minuten verwandelte Emma Cyris den ersten Matchball zum Sieg. Auf Seiten des DSC stach vor allem Jennifer Janiska heraus. Für die Erfurterinnen überzeugte Jasmine Gross.

Suhl in Schwerin letztlich ohne Chance

Die Volleyballerinnen des VfB Suhl haben sich am Samstagabend beim Schweriner SC trotz einer 1:3-(24:26, 17:25, 25:21, 15:25)-Niederlage achtbar geschlagen. Zehn Tage nach ihrem letzten Auftritt in der Schweriner Palmberg-Arena, als sie im Pokal-Viertelfinale gegen den Dresdner SC unterlag, präsentierte sich die Mannschaft von Suhls Trainer Laszlo Hollosy vor allem im ersten und im gewonnenen dritten Satz auf Augenhöhe mit dem Favoriten.

Hollosy hatte seine Mannschaft leicht umgestellt, so spielte etwa Jelena Sunjic im Außenangriff, während Diagonalangreiferin Danielle Harbin zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Nachdem die Suhlerinnen bei der zweiten technischen Auszeit mit 16:12 in Führung lagen und diese auf 17:12 ausbauten, kam die Mannschaft von Schwerins Coach Felix Koslowski Punkt für Punkt heran. Nachdem der Suhler Block im Netz landete, sorgte ein Missverständnis für den Satzgewinn der Gastgeberinnen. Im dritten Satz führten die Gäste vom VfB mit 6:1 und 8:4, ließen den SSC aber wieder auf 16:14 aus VfB-Sicht herankommen. Beide Trainer wechselten sich mit Auszeiten ab. Das bessere Ende hatte aber Laszlo Hollosy mit seinem Team. Der abschließende vierte Satz stand wieder ganz im Zeichen von Pokalfinalist Schwerin.

red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. November 2020 | 21:45 Uhr

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