Volleyball Schwarz-Weiß Erfurt
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Volleyball | 1. Bundesliga Schwarzer Mittwoch für mitteldeutsches Trio

20. Spieltag

Drei Spiele, drei Niederlagen, 0:9 Sätze - so lässt sich die Bilanz der mitteldeutschen Teams in der Frauen-Volleyball-Bundesliga zusammenfassen. Während Dresden der dritte Platz schon vor der Partie nicht mehr zu nehmen war, ließ Suhl wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs liegen. Erfurt hat nun auch keine rechnerische Chance mehr auf den Klassenerhalt und ist sportlich abgestiegen.

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Erfurt rechnerisch abgestiegen    

Die Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt können rechnerisch den Klassenerhalt in der Bundesliga nicht mehr schaffen. Am Mittwoch verloren die Thüringerinnen das direkte Duell bei Konkurrent NaWoRo Straubing mit 0:3.  

Bei nur noch zwei Hauptrundenpartien hat SWE sieben Zähler Rückstand auf die Niederbayerinnen. Vor 475 Zuschauern hielt Erfurt wie so oft in dieser Saison lange gut mit, musste sich aber schließlich doch 24:26, 22:25 und 15:25 geschlagen geben. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, hat das SWE Volley-Team dennoch einen Erstliga-Lizenzantrag gestellt. 

Suhl lässt wichtige Punkte liegen

Der VfB Suhl hat wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs liegen gelassen. Das Team von Trainer Mateusz Zarczynski verlor beim SC Potsdam mit 0:3 (24:26, 20:25, 22:25), der als Vierter bereits sicher in der Hauptrunde steht.

Suhl hatte im ersten Durchgang zwei Satzbälle, konnte sie aber nicht nutzen. Bis dahin war das Spiel äußerst ausgeglichen verlaufen, keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als zwei Punkten absetzen. In den Sätzen zwei und drei reichte den Suhlerinnen ein 6:3 beziehungsweise sogar ein 8:2-Vorsprung nicht, um etwas Zählbares aus Potsdam mitzunehmen.

Dresdner SC mit achter Saisonniederlage

Katharina Schwabe bei der Ballannahme
Katharina Schwabe (Archiv) Bildrechte: imago sportfotodienst

Kurz vor Beginn der Playoffs musste sich der Dresdner SC beim VC Wiesbaden deutlich mit 0:3 (20:25, 22:25, 18:25) geschlagen geben. DSC-Trainer Alexander Waibl legte zuletzt verstärkten Wert auf Krafttraining. Zudem schickte er eine etwas veränderte Formation aufs Feld. Vor über 1.600 Fans agierte Wiesbaden vor allem im Aufschlag und Angriff druckvoller. Lediglich im zweiten Satz beim 22:25 war mehr drin.   

Kleiner Wermutstropfen: DSC-Kapitänin Katharina Schwabe musste im ersten Satz nach einem Zusammenprall mit Teamkollegin Ivana Mrdak verletzt vom Feld und musste für den Rest der Partie zuschauen. Im letzten Spiel der Hauptrunde geht es für Dresden, denen der dritte Rang nicht mehr zu nehmen ist, nach Straubing.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringenjournal | 14. März 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 22:30 Uhr

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