Cheftrainer Mateusz Zarczynski 99(VfB Suhl Lotto Thüringen)
Bildrechte: imago/Gerhard König

Volleyball | 1. Bundesliga VfB Suhl verlängert mit Cheftrainer Zarczynski

Mateusz Zarczynski bleibt auch in der nächsten Saison Cheftrainer der Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl. Der Verein gab die Vertragsverlängerung mit dem 28-Jährigen um ein weiteres Jahr bekannt. Zwei Spielerinnen verlassen die Thüringerinnen hingegen im Sommer.

Cheftrainer Mateusz Zarczynski 99(VfB Suhl Lotto Thüringen)
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"Ein sehr guter Trainer und echter Fachmann"

"Ich bin in Suhl angetreten, um meine eigene Geschichte in das Buch des Vereins zu schreiben und meine eigene Handschrift zu hinterlassen. Der erste Anfang ist gemacht und ich freue mich, dass Klub und Fans die Arbeit so honorieren und ich meine Geschichte fortschreiben kann", wird Zarczynski in der offiziellen Klubmitteilung zitiert. Der Pole hatte den Posten im Januar 2018 von Han Abbing übernommen, dessen Co-Trainer er zuvor gewesen war.

"Mateusz ist ein sehr guter Trainer und echter Fachmann, ich schätze ihn als Trainer und als Mensch. Er besitzt in allen Bereichen Qualität, so hat er Athletik, Planung des Trainings und auch Scouting allein bewältigt und bringt sich außerdem mit Ideen und Unterstützung im Verein und der Nachwuchsarbeit ein. Das ist schon außergewöhnlich in der ersten Liga. Wir schätzen uns glücklich, ihn eine weitere Saison an uns gebunden zu haben", zeigte sich Geschäftsführer Stefan Mau hocherfreut über die Vertragsverlängerung mit dem sportlichen Verantwortlichen, der ab Mai auch Co-Trainer der tschechischen Nationalmannschaft wird.

VfB ging erst im Schlussspurt die Luft aus

Rene Sain
Liebera Rene Sain verlässt den VfB Suhl nach nur einer Saison. Bildrechte: imago/Gerhard König

In der jüngst abgelaufenen Hauptrunde landete Zarczynskis Team auf Rang neun und verpasste damit die Playoffs. Dennoch spielte der VfB mit neun Siegen - so vielen wie seit 2011/12 nicht mehr - lange Zeit eine starke Saison und verlor die K.o.-Runde erst durch eine Niederlagenserie ab Ende Februar aus den Augen. Zudem hatten sich die Thüringerinnen im Viertelfinale des DVV-Pokals in einem Fünf-Satz-Krimi den Ladies in Black Aachen allzu knapp geschlagen geben müssen.

Sain und Robitaille verlassen Suhl

Im gleichen Zug informierte der Verein, dass sowohl die kroatische Libera Rene Sain als auch Zuspielerin Kim Robitaille aus Kanada keine neuen Verträge für die neue Spielzeit erhalten werden. Beide waren erst im vergangenen Jahr nach Thüringen gewechselt.

red

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | Thüringenjournal | 17. April 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 22:30 Uhr

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