Volleyball | Bundesliga Dresdner SC und Co. starten im flexiblen Spielmodus in die Playoffs

Die Volleyball-Bundesliga hat ihren Modus für das anstehende Saisonfinale angepasst. Neben dem Spielplan betrifft das auch ein klar definiertes Wertungssystem. So können in Quarantäne-Fällen einzelne Runden verkürzt und ausstehende Spiele kampflos gewertet werden.

Angriff und Block mit Ball im Spiel Japan gegen Portugal
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Für die Volleyballerinnen des Dresdner SC und des VfB Suhl wird es mit einigen Änderungen ins anstehende Saisonfinale gehen. Am Dienstag (3. März) gab die Volleyball-Bundesliga (VBL) Anpassungen für einen flexiblen Spielmodus in den Playoffs bekannt. Demnach verständigten sich die Klubs "mit Blick auf mögliche corona-bedingte Eingriffe in den normalen Wettbewerbsablauf auf diverse Änderungen".

"Pandemie zwingt uns, mehrgleisig zu planen"

Um einen reibungslosen Ablauf bis Ende April zu gewährleisten, werden die Playoffs bei den voraussichtlich Frauen am 17. März starten. Zudem werden die Viertel- und Halbfinals in dieser Saison jeweils im "Best-of-Three"-Modus gespielt, die Finalserien sind als "Best-of-Five" angesetzt. Sollte durch vorhergehende Verschiebungen keine Finalserie mit fünf Spielen möglich sein, kann die Serie vor dem Start verkürzt werden.

"Die Planung der Playoffs ist in dieser Saison eine besondere Herausforderung", sagte Viola Knospe, Managerin Spielbetrieb bei der Volleyball Bundesliga. "Die Pandemie zwingt uns, mehrgleisig zu planen, Pufferzeiträume für mögliche Quarantänen einzuplanen und auch die einzelnen Serien flexibel zu halten, ohne dabei Teams zu benachteiligen. Die exakte Terminierung der Spiele wird daher in dieser Saison relativ kurzfristig erfolgen."

Änderungen in der Spielreihenfolge

Auch bei der Spielreihenfolge wurden Änderungen vorgenommen: So wurde die Spielreihenfolge im Viertelfinale sowie im Halbfinale gedreht. Das erste Spiel findet bei der schlechter platzierten Mannschaft der Hauptrunde statt, das zweite Spiel und ein mögliches drittes Entscheidungsspiel werden an zwei direkt aufeinanderfolgenden Tagen bei der besser platzierten Mannschaft ausgetragen.

Darüber hinaus einigten sich die Vereine auf ein "abgestuftes Verlegungs- und Wertungssystem", um auf mögliche Spielverlegungen und -ausfälle während der Playoffs flexibel reagieren zu können. Sollte sich eine Mannschaft über einen längeren Zeitraum in Quarantäne befinden, könnten einzelne Runden verkürzt und ausstehende Spiele kampflos gewertet werden.

Saisonfinale mit Dresden und Suhl

In der aktuellen Bundesliga-Saison der Frauen sind noch zwei Spieltage zu absolvieren. Die Mannschaften auf den ersten acht Plätzen sind für die Playoffs qualifiziert. Der Dresdner SC führt das Ranking derzeit mit 45 Zählern an, punktgleich mit dem MTV Stuttgart. Auch der VfB Suhl, derzeit mit 30 Punkten auf Platz sechs, kann für das Saisonfinale planen. Schwarz-Weiß Erfurt, mit fünf Zählern abgeschlagenes Schlusslicht, hat hingegen keine Chance mehr, in die Playoffs einzuziehen. Sportliche Absteiger wird es in dieser Saison nicht geben.

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red/pm

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 03. März 2021 | 14:40 Uhr

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