Volleyball | Bundesliga VfB Suhl: Mit neuem Trainer in die Playoffs?

Vieles neu bei Volleyball-Bundesligist VfB Suhl: Mit einem neuen Trainer und neuen Spielerinnen wollen die Thüringerinnen in der am Samstag startenden Saison für einige Überraschungen sorgen. Ziel ist ein Playoff-Platz.

Laszlo Hollosy
Der neue Trainer des VfB Suhl - Laszlo Hollosy Bildrechte: imago images/Gerhard König

An die letzte Saison wollen die Volleyballerinnen des VfB Suhl lieber nicht erinnert werden. 17 Niederlagen in 19 Spielen bedeuteten beim Corona-bedingten Abbruch den letzten Platz. Es folgte ein großer personeller Umbruch, mit Laszlo Hollosy wurde ein neuer Trainer verpflichtet. Der erhielt einen Dreijahresvertrag. "Ich will etwas Neues aufbauen, dafür braucht es Zeit", sagte der Ungar.

Nach einer langen Pause erfolgt nun am 3. Oktober der Auftakt in die neue Saison, ausgerechnet gegen Rekordmeister Schwerin. Suhl geht mit elf Spielerinnen in die Bundesliga. "Das ist das Minimum. Wir haben einen guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Und der Trainer hat als Saisonziel die Playoffs, also Platz acht, ausgegeben", sagte Pressesprecher Tim Berks. Jüngst kam mit Jelena Sunjic eine kroatische Diagonalangreiferin, die zuletzt in Antwerpen unter Vertrag stand.

454 Zuschauer zum Auftakt

Die wichtigste Frage vor der Saison bleibt aber: Wie viele Zuschauer dürfen in die Halle? Zum Auftakt hat das Gesundheitsamt Suhl dem VfB 454 Zuschauer für die Wolfsgrube genehmigt. "Wir sind damit an der unteren Grenze, wo es gerade noch so Sinn macht. Wir haben zum Glück 110 Dauerkarten und Sponsoren, die Dauerkarten erworben haben. Dadurch sind bereits 40 Prozent gedeckt. Geisterspiele, da waren sich alle Vereine im Juli einig, sind nicht tragbar."  Um bald möglich viele Zuschauer in die Halle zu bekommen, wurde noch einmal nachjustiert. Der Wartebereich wurde verlängert. Es gibt für die Zuschauer ein Einbahnstraßensystem.    

Sporthalle Wolfsgrube in Suhl
Sporthalle Wolfsgrube in Suhl Bildrechte: imago images / foto2press

Vorbereitung reibungslos

Gut durch die lange Vorbereitung sind die Suhlerinnen gekommen. Bisher gab es, das ist dafür auch besonders wichtig, keine Corona-Fälle. Am vergangenen Mittwochabend (30. September) gab es eine letzte Testreihe, die Ergebnisse liegen am Freitag vor. Sind alle Spielerinnen ohne Befund, dann steht dem Duell gegen Schwerin nichts mehr im Wege. Diese Partie ist der Auftakt für einen hammerharten Start. Im zweiten Heimspiel geht es gegen den Dresdner SC, danach reist Suhl nach Stuttgart und Potsdam. "Das zweite Saisonspiel in Vilsbiburg wird ein wenig der Gradmesser", so Berks.

Der Suhler Kader für 2020/21

  • Jelena Sunjic (CRO) Diagonalangriff
  • Vedrana Jakšetić (CRO), Zuspiel
  • Lisanne Meis (GER), Zuspiel
  • Blake Mohler (USA), Mittelblock
  • Laura de Zwart (NED), Mittelblock
  • Sabrina Müller (AUT), Mittelblock
  • Danielle Harbin (USA), Diagonalangriff
  • Agnes Pallag (HUN), Außenangriff
  • Dagmar Boom (NED), Außenangriff
  • Claudia Steger (GER), Außenangriff
  • Elisa Lohmann (GER), Libera

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rei

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. Oktober 2020 | 15:30 Uhr

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