Volleyball | 1. Bundesliga DSC baut gegen Straubing Siegesserie aus - Suhl gewinnt Fünfsatz-Krimi

16. Spieltag

Die Volleyballerinen des Dresdner SC eilen von Erfolg zu Erfolg. Nach dem Coup gegen Rekordmeister Schwerin fertigte das Waibl-Team am Sonnabend (23. Januar) auch Straubing ab. Gut lachen hatte zudem der VfB Suhl, der in der Wolfsgrube den SC Potsdam in einem Fünfsatz-Krimi besiegte.

Jenna Gray (Dresden) stellt für Camilla Weitzel (Dresden)
Die DSC-Spielerinnen Jenna Gray und Camilla Weitzel. (Archiv) Bildrechte: imago images / Matthias Rietschel

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC sind nicht zu bremsen. Drei Tage nach ihrem Erfolg im Nachholspiel gegen Rekordmeister Schwerin ließen sie gegen NawaRo Straubing den nächsten klaren Sieg folgen. Der Tabellenzweite der Bundesliga gewann erneut mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:19), der achte Sieg in Folge.

DSC-Coach Alexander Waibl schickte diesmal eine etwas veränderte Formation in die Partie, gab Naya Crittenden auf Diagonal und Emma Cyris im Außenangriff Einsatzchancen. Sie ersetzten Top-Scorerin Maja Storck und Kapitän Lena Stigrot. Nach Anlaufschwierigkeiten fanden die DSC-Frauen dann ihren Rhythmus und spielten in der Schlussphase des ersten Satzes ihre Qualitäten im Aufschlag, im Angriff und auch in der Abwehr aus. Im zweiten Durchgang setzte sich der Tabellenzweite mit druckvollem und variablem Spiel deutlich ab. Aber die Gäste aus Straubing gaben nicht auf, steigerten sich nach einigen Wechseln, während sich beim DSC viele leichte Fehler einschlichen. Der DSC ließ sich den Sieg aber nicht nehmen.

Suhl am Ende nervenstark

Ganz eng ging es zwischen dem VfB Suhl und dem SC Potsdam zu. Hier musste der Tiebreak entscheiden, ehe die Mannschaft von Laszlo Hollosy mit 3:2 die zwei Punkte ihrem Konto gutschreiben konnte.

Im ersten Satz waren die Thüringerinnen noch nicht ganz auf der Höhe und verloren diesen mit 17:25. Dann steigerte sich das Hollosy-Team in der Wolfsgrube deutlich und entschied die Durchgänge zwei und drei (25:20, 27:25) für sich. Nach dem 24:26 im vierten Satz hieß es in der Rechnung 2:2 – und das Nervenspiel begann. Mit 20:18 hatten die Suhlerinnen schließlich das bessere Ende für sich. Durch den Erfolg festigten die Thüringerinnen Rang vier (24 Punkte).  

Laszlo Hollosy (Trainer VfB Suhl)
Suhls Trainer Laszlo Hollosy hat viel zu bereden. (Archiv) Bildrechte: imago images / Sportfoto Rudel

red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 23. Januar 2021 | 21:45 Uhr

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