Volleyball | Bundesliga Dresdner SC gewinnt mitteldeutsches Derby gegen Erfurt

7. Spieltag

Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC haben ihre Pflichtaufgabe vor dem Champions-League-Spiel beim polnischen Erstligisten Develores Rzeszow erfüllt und SW Erfurt geschlagen. Der VfB Suhl setzt seine Erfolgsserie fort.

Maja Storck
Maja Storck vom DSC (Archiv) Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Dresdner SC erkämpft Pflichtsieg gegen SW Erfurt

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben sich im Ostderby gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (20:25, 25:17, 25:12, 28:26) durchgesetzt. Damit sicherte sich der deutsche Meister drei Tage vor dem ersten Auftritt in der Champions League beim polnischen Erstligisten Develores Rzeszow drei wichtige Punkte in der Bundesliga.

Die Gäste aus Erfurt hatten den besseren Start. Sie zeigten sich vor den 800 Zuschauern in der Dresdner Arena taktisch sehr gut eingestellt, während die DSC-Damen nach einer intensiven Trainingswoche keinen Rhythmus fanden und sich viele leichte Fehler leisteten. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Gastgeberinnen besser ins Spiel, stabilisierten sich in allen Elementen, agierten deutlich aggressiver und nutzten ihre Chancen im Angriff. Im dritten Durchgang diktierten die DSC-Damen um die immer besser in Fahrt kommende Top-Scorerin Maja Storck (22 Punkte) deutlich das Geschehen. Im vierten Satz lieferten die Schützlinge des Erfurter Trainers Konstantin Bitter wieder mehr Gegenwehr, minimierten ihre Fehlerquote und kämpften sich nach einem 16:21 heran und zu zwei Satzbällen. Doch in der entscheidenden Phase behielt der Gastgeber die Nerven und Linda Boch verwandelte nach 112 Minuten den zweiten Matchball.

Suhl gewinnt gegen Vilsbiburg

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl Lotto Thüringen haben ihre Erfolgsserie gegen die Roten Raben Vilsbiburg fortgesetzt. Gegen den Tabellenachten aus Niederbayern gewann die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy am Samstagabend vor 800 Zuschauern mit 3:1 (25:23, 25:16, 18:25, 25:14).

Nachdem die Suhlerinnen die Startphase des ersten Satzes total verschlafen hatten und mit 2:8 und 12:16 zurücklagen, drehten sie anschließend auf. Angeführt von Diagonalangreiferin Danielle Harbin, die nun für fast alle Punkte der Gastgeberinnen zuständig war, holten sie Punkt um Punkt auf, gingen beim 22:21 erstmals in Führung. Harbin war es auch, die den Satzball verwandelte. Im zweiten Satz früher munter, sahen sich die Gastgeberinnen zunächst einem ausgeglichenen Spiel und weiterhin konzentriert spielenden Roten Raben gegenüber, ehe sie mehr und mehr wieder selbst die Initiative übernahmen und den Vilsbiburger Coach Florian Völker, vor zwei Jahren noch bei Schwarz-Weiß Erfurt, zum Handeln zwangen. Erneut die überragende Harbin und ihre US-amerikanische Landsfrau Roxanne Wiblin raubten den Raben jede Hoffnung, nun ihrerseits eine Aufholjagd starten zu können.

Dennoch ging den Suhlerinnen ab der entscheidenden Phase des dritten Satzes ein wenig das Selbstvertrauen abhanden. Jetzt unterliefen ihnen mehrere Annahmefehler, zudem war die Ordnung in der Blocksicherung nicht mehr wie zuvor. Der Satzverlust war die logische Folge. Danach hatte das VfB-Team seine Sicherheit wiedergefunden, ging mit 8:4 bei der ersten beziehungsweise mit 16:10 bei der zweiten technischen Auszeit in Führung und holte sich mit dem dritten Satzgewinn auch den Heimspielerfolg.

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dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 20. November 2021 | 22:40 Uhr

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