Volleyball | 1.Bundesliga Thüringer Schneckenrennen im Volleyball-Abstiegskampf

14. Spieltag

SW Erfurt und der VfB Suhl kriechen in der Volleyball-Bundesliga weiter im Tabellenkeller herum. Auch am Samstag verloren beide Thüringer Teams deutlich. Nur der Dresdner SC gewann - nach emotionalen fünf Sätzen.

 Mateusz Zarczynski
Suhls Trainer Mateusz Zarczynski. (Archiv) Bildrechte: imago images / masterpress

Dresden gewinnt Fünf-Satz-Krimi

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben sich in einem hart umkämpften Spiel bei den Ladies in Black Aachen knapp mit 3:2 (22:25, 28:26, 25:23, 23:25, 15:8) durchgesetzt.

Die Dresdnerinnen fanden vor 1.344 Zuschauern nur schwer in die Partie und verloren den ersten Satz. Im zweiten Abschnitt bissen sie sich ins Spiel hinein. Es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, wobei Aachen nach einem 1:2-Satzrückstand noch den Ausgleich schaffte. Im entscheidenden Tiebreak verwandelten die Gäste nach 118 Minuten mit einem Block den ersten Matchball.

Schwerin zu stark für SWE-Volleys

Die Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt müssen weiter auf den zweiten Saisonsieg warten.

Dieser war am Sonnabend gegen den deutschen Rekordmeister und aktuellen Spitzenreiter, SSC Palmberg Schwerin, nicht unbedingt zu erwarten. Am Ende verlor das Team von Coach Florian Völker mit 0:3 (19:25,21:25,22:25). Vor 798 Zu- schauern in der Riethsporthalle kämpften die SWE-Volleys leidenschaftlich, in puncto Aufschlag-Effizienz und Block-Abwehr war Schwerin überlegen. Damit rangiert Erfurt weiter auf Platz zehn. Als wertvollste SWE-Spielerin wurde Halli Amaro ausgezeichnet.

Suhl bleibt nach Pleite Schlusslicht

Der VfB Suhl hat auch gegen den USC Münster verloren. Die Thüringer unterlagen deutlich mit 0:3 (17:25, 20:25, 21:25) und bleiben damit nach nur einem Sieg aus zwölf Spielen Schlusslicht.

Von Beginn an liefen die Suhlerinnen einem Rückstand hinterher. Die ersten beiden Sätze gingen klar an die Gäste. Erst im dritten Satz zeigte sich der Tabellenletzte ebenbürtig, führte sogar zwischendurch mit 15:13. Dann aber drehte Münster den Satz wieder (16:17) und ließ sich den Sieg am Ende nicht mehr nehmen. Die Abstiegssorgen beim VfB Suhl werden zugleich immer größer.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 25. Januar 2020 | 16:30 Uhr

0 Kommentare