Volleyball | 1. Bundesliga Mitteldeutsches Volleyball-Trio geht leer aus

2. Spieltag

Am zweiten Spieltag der Volleyball-Bundesliga sind Dresden, Erfurt und Suhl leer ausgegangen. Dem Sieg am nähsten waren die SWE-Volleys, die im Duell gegen die Roten Raben Vilsbiburg zumindest den Tiebreak schafften.

Nächste Pleite für DSC

Zweites Spiel, zweite Niederlage: Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC haben auch ihr zweites Saisonspiel verloren. Beim Deutschen Meister MTV Stuttgart stand am Ende eine klare 0:3-(23:25, 22:25, 14:25)-Niederlage zu Buche.

 in schwarz, Kadie Rolfzen gegen 4 Juliet Lohuis und 17 Cansu Aydinogullari
Die Dresdnerin Kadie Rolfzen gegen Juliet Lohuis (4) und 17 Cansu Aydinogullari. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Lediglich in den ersten beiden Sätzen konnte das Team von Trainer Alexander Waibl den Schwäbinnen Paroli bieten. Im dritten Durchgang dominierte Stuttgart vor allem durch sein starkes Aufschlagsspiel. Bei den Dresdnerinnen, bei denen Kapitän und Zuspielerin Mareen von Römer gesundheitlich angeschlagen in die Partie gegangen war, schlichen sich zudem zu viele Fehler ein. Nach 76 Minuten verwandelten die Gastgeberinnen den ersten Matchball. Als wertvollste Spielerin wurde beim DSC Libera Lenka Dürr geehrt.

"Wir haben uns heute schwer getan, aus schwierigen Situationen zu punkten. Das tut weh, ist aber kein Beinbruch. Wir werden in dieser Saison auswärts noch ein anderes Gesicht zeigen", analysierte Waibl die Partie.

SWE-Aufholjagd bleibt unbelohnt

Die Volleyball-Frauen von Schwarz-Weiß Erfurt haben ihren ersten Saisonsieg nur knapp verpasst. Im Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg mussten sich die Thüringerinnen erst im Tiebreak geschlagen geben. Erfurt hatte bereits mit 0:2-Sätzen zurückgelegen, schaffte aber durch eine leidenschaftliche Aufholjagd den 2:2-Ausgleich. Auch im Tiebreak lagen die SWE-Volleys bereits mit 1:5 sowie 3:7 deutlich hinten – doch erneut meldeten sich die Gastgeberinnen zurück und glichen zum 14:14 aus. Die Raben behielten aber die Nerven und nutzten ihren dritten Matchball zum Sieg.

v.li.: Sabrina Krause (Schwarz-Weiss Erfurt, 5), Halli Amaro (Schwarz-Weiss Erfurt, 3) beim Block
v.li.: Sabrina Krause (Schwarz-Weiß Erfurt, 5), Halli Amaro (Schwarz-Weiß Erfurt, 3) beim Block Bildrechte: Steffen Prößdorf

Rekordmeister Schwerin zu stark für Suhl

Ebenfalls leer ging der VfB Suhl aus. Im Heimspiel mussten sich die Thüringerinnen mit 1:3 gegen den Rekordmeister Schwerin geschlagen geben. Nur im ersten Satz (25:22) konnte der VfB gegen den haushohen Favoriten auftrumpfen. Im Anschluss setzte sich jedoch die Klasse des SSC durch, der die restlichen Durchgänge mit 25:18, 25:21 und 25:17 gewann. Somit war die Suhler Niederlage nach 105 Minuten besiegelt.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 12. Oktober 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2019, 22:23 Uhr

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