Volleyball | Bundesliga Dresden und Suhl siegen - Erfurt verliert gegen Potsdam

3. Spieltag

Der Dresdner SC hat sich nach zwei vergeblichen Anläufen den ersten Saisonsieg gesichert. Auch der VfB Suhl durfte jubeln. Schwarz-Weiß Erfurt ging indes im Duell gegen den SC Potsdam leer aus.

Alexander Waibl
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Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Potsdam und Suhl haben die Volleyballerinen vom Dresdner SC den ersten Saisonsieg eingefahren. Allerdings mussten sich die Schützlinge von Cheftrainer Alexander Waibl die drei Punkte gegen den VC Neuwied hart erkämpfen. Nach 79 Minuten konnte Zuspielerin Sarah Straube zum Jubel der 2.067 Zuschauer in der Margon Arena den ersten Matchball gegen die Deichstadtvolleys zum 3:0 (25:23, 25:17, 25:18) verwandeln.

"Man hat von Beginn an gesehen, dass wir unsicher waren. Wir hatten keine Dynamik im Spiel, haben insgesamt nicht berauschend gespielt. Wir waren in allen Elementen ein bisschen langsam. Wir erleben jetzt, dass uns die Konstanz und Stabilität fehlen. Ich denke, es hat uns jetzt gutgetan zu gewinnen, egal wie", erklärte Alexander Waibl nach der Partie.

Suhl schlägt Wiesbaden

Der VfB Suhl hat ebenfalls jubeln können und den zweiten Sieg gefeiert. Im Heimspiel gegen den VC Wiesbaden setzten sich die Thüringerinnen mit 3:1 durch. Nach einem dramatischen Satzauftakt, denn sich die Gäste mit 31:29 schnappten, behielt Suhl in den ebenfalls umkämpften Durchgängen knapp die Oberhand (25:21, 25:22, 25:22).

Erfurt hält gegen Potsdam nur einen Satz mit

Indes musste Schwarz-Weiß Erfurt im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison gegen den frisch gebackenen Supercup-Gewinner und amtierenden Vizemeister SC Potsdam ein klares 0:3 verkraften. Es war die dritte Niederlage in Folge. Nach dem klaren ersten Satzverlust (14:25) steigerten sich die Thüringerinnen im zweiten Durchgang. Dabei führte Erfurt lange Zeit (8:5/16:12), ehe der Favorit zum Ende aufdrehte und den Mittelabschnitt doch noch mit 25:23 gewann. Im 3. Satz war es dagegen wieder eine klare Angelegenheit für Potsdam (25:18), das nach 77 Minuten die SWE-Niederlage besiegelte.  

Hanna Hellvig bei der Ballannahme
Die Erfurterin Hanna Hellvig bei der Ballannahme Bildrechte: IMAGO / foto2press


dpa/red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 09. November 2022 | 21:45 Uhr

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