Volleyball | Bundesliga VfB Suhl verlängert Vertrag mit Trainer Hollosy bis 2025

Volleyball-Bundesligist VfB Suhl hat den Kontrakt mit Trainer und Sportchef Laszlo Hollosy vorzeitig verlängert. Bei der Pressekonferenz verglich ihn VfB-Präsident Mantlik mit einem Fußball-Nationalspieler.

VfB Suhl: Pressekonferenz zur Verlängerung von Trainer  Laszlo Hollosy (Mi.),  li.: Präsident Alexander Mantlik und Teammanager Tim Berks (auch 2. Vizepräsident Sport)
Trikot für den Trainer: Der VfB Suhl überreichte Coach Laszlo Hollosy (Mi.) nach dessen Vertragsverlängerung bis 2025 ein Trikot mit der Nr. 2025. Links Präsident Alexander Mantlik, rechts Teammanager Tim Berks Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Volleyball-Bundesligist VfB Suhl hat den Vertrag mit Trainer Laszlo Hollosy vorzeitig um zwei Jahre bis 2025 verlängert. Das gaben die Thüringer am Mittwoch bekannt. Der Ungar Hollosy ist gleichzeitig auch Sportchef beim VfB. Sein alter Dreijahres-Vertrag wäre 2023 ausgelaufen.

Suhl-Präsident Mantlik: "Glauben an seine Vision"

Präsident Alexander Mantlik sagte: "Wir freuen uns sehr, mit dem in der Bundesliga und auch international heiß umworbenen Trainer verlängert zu haben." Man wollte auch nicht mit einem Coach, dessen Vertrag ausläuft, in die neue Saison gehen.

VfB Suhl: Pressekonferenz zur Verlängerung von Trainer Laszlo Hollosy (re.) mit Präsident Alexander Mantlik (li.) und Teammanager Tim Berks (Mi.) 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Eine Sache des Geldes sei das nicht gewesen: "Es ging in keiner Weise um das Geld. Wir glauben an seine Vision. Laszlo geht es eher darum, das Projekt weiter begleiten zu können. Ihm geht es fast immer um die Spielerinnen, wie können wir da vielleicht das Budget erhöhen. Oder wie können wir die Infrastruktur weiter ausbauen?".

Hollosy führte den VfB zurück ins internationale Geschäft

Der 45-jährige Hollosy gab die Blumen zurück: "Vielen Dank für das Vertrauen, Es war immer mein Traum gewesen, Trainer in der Bundesliga zu sein." Die Ziele seien es gewesen "die Mannschaft besser zu machen und international zu spielen". Beide habe man in den vergangenen beiden Jahren erreicht. 2021 belegte der VfB in der Bundesliga Rang sechs, es folgte Position fünf und die Teilnahme am Challenge-Cup. Dort geht es gegen Bratislava oder Baku. Auch familiär fühlt er sich in Südthüringen wohl.

cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | THÜRINGEN JOURNAL | 12. Oktober 2022 | 19:00 Uhr

0 Kommentare