Volleyball | CEV-Cup DSC reist nach Istanbul und muss Maribor knacken

Verschiebung und Team-Absagen im CEV-Cup: Der Dresdner SC will sich der Herausforderung stellen und reist zum brisanten Turnier nach Istanbul. Zunächst muss Branik Maribor geknackt werden.

am Netz, v.l.: Camilla Weitzel Dresden gegen Lindsay Flory Potsdam
Die Dresdnerin Camilla Weitzel am Netz gegen Lindsay Flory von Potsdam. Die Brandenburgerinnen mussten für Istanbul absagen. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Für die Volleyball-Frauen des Dresdner SC wird es auf internationalem Parkett langsam ernst. Vom 26. bis zum 28. Januar steigt im türkischen Istanbul das Turnier im CEV-Cup. Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl zunächst am 26. Januar auf das slowenische Team von Nova KBM Branik Maribor. Bei einem Sieg steht einen Tag später das Viertelfinale gegen Galatasaray HDI Istanbul an. Die Türkinnen waren nach der coronabedingten Absage des SC Potsdam kampflos in die Runde der letzten Acht eingezogen.

Turnier verschoben

Wiederum hatte der DSC kampflos das Achtelfinale erreicht. Das Turnier in Istanbul war ursprünglich für Dezember des vergangenen Jahres geplant, auf Antrag der beiden deutschen Teilnehmer hatte der europäische Verband das Turnier auf Januar verschoben.

Potsdam sagt ab: Spielerinnen in Quarantäne

Aufgrund der aktuellen Situation und strengen Ein- und Ausreisebestimmungen hatten sich die Verantwortlichen des DSC und des SC Potsdam erneut um eine Lösung zur Verlegung des Ausrichtungsortes bemüht, jedoch vergeblich. Während sich Potsdam wegen Corona-Fällen im Team derzeit in Quarantäne befindet und deshalb die Teilnahme am CEV-Cup absagte, haben sich die Elbestädterinnen für die Reise in die Türkei entschlossen.

Vorsichtsmaßnahmen getroffen

Sandra Zimmermann
DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. (Archiv) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann sprach von keiner leichten Entscheidung, "denn es galt so viele Punkte zu beleuchten. Natürlich steht für uns die Gesundheit des Teams an erster Stelle. Dennoch kämpfen wir gerade in der aktuellen Situation für unsere sportlichen Chancen. Der Europapokal ist genau solch eine Chance“. Man werde "alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Sicherheit zu gewährleisten", bekräftigte Zimmermann.

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: Sport im MDR AKTUELL Nachrichtenradio | 15. Januar 2021 | 12:40 Uhr

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