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Volleyball | CEV-Pokal Dresdner SC auf europäischem Parkett gescheitert

1. Runde

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben den Sprung ins Achtelfinale des CEV-Cups verpasst. Der fünfmalige Deutsche Meister verlor am Mittwoch nach der knappen 2:3-Hinspielniederlage auch das Rückspiel gegen den italienischen Erstligisten Busto Arsizio in eigener Arena mit 0:3 (24:26, 17:25, 20:25) und schied damit in der ersten Runde aus.

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Knapper erster Durchgang

Der Favorit aus Italien erwischte vor 2.300 Zuschauern den besseren Start, führte schnell mit 11:5. Doch die DSC-Damen kämpften sich mit druckvollen Aufschlägen und variablen Angriffen heran, verschafften sich sogar einen Drei-Punkte-Vorsprung (18:15). In der Schlussphase aber leisteten sich die Gastgeberinnen ein paar kleine Fehler zu viel und verloren diesen Satz hauchdünn. Im zweiten Abschnitt lief der DSC von Beginn an einem Rückstand hinterher. Zwar kämpften sich die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl bis auf zwei Punkte heran, aber die Gäste spielten ihre Qualitäten im Angriff und in Block- und Feldabwehr aus. Im dritten Satz hielten die Elbestädterinnen lange mit, aber nach 78 Minuten verwandelte Sara Bonifacio den zweiten Matchball zum Sieg. Beste Scorerin beim Gastgeber war Nationalspielerin Lena Stigrot mit zwölf Punkten.

Spielerinnen auf dem Feld 1 min
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DSC-Coach Waibl sagte nach der Partie: "Erwartungsgemäß haben die Italiener auf das Hinspiel reagiert und unsere Mitte komplett zugestellt. Somit war dieses Element für uns fast nicht existent. Im ersten Satz haben wir das noch sehr gut über Außen und Diagonal gelöst. In der Endphase waren es drei, vier unglückliche Aktionen auf unserer Seite. Nachdem wir den Satz verloren hatten, hatte ich den Eindruck, dass die Mannschaft die letzten Spiele gespürt hat. Insgesamt ist Busto einfach besser."

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 05. Dezember 2018 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2018, 23:33 Uhr

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1 Kommentar

06.12.2018 20:43 Hagen 1

Schade, da war wohl mehr drin.
Busto Arsizio ist wahrlich keine "Übermannschaft" und durchaus schlagbar.
Nach dem verlorenen Supercup, dem Ausscheiden in der ersten Runde sowohl im Pokalwettbewerb als auch im CEV-Cup verbleibt nunmehr nur noch die Meisterschaft. Und da sind mit Schwerin und Stuttgart zwei mindestens ebenbürtige Teams vorhanden, die dem DSC das Leben schwer machen werden (siehe die Heimniederlage vom letzten Wochenende im Spiel gegen Schwerin).
Nicht mehr nachvollziehbar ist die Personalpolitik von Trainer Waibl.
Es bekommen immer die gleichen Spielerinnen ihre Chancen, welche aber nicht in der Lage sind, diese auch zu nutzen. Erst wenn man weit zurückliegt, bekommen die anderen Spielerinnen, wie z.B. Lena Möllers und Barbara Wezorke, die Möglichkeit, Ihr Potential zu zeigen. Wenn diese mit ihren guten Leistungen den DSC wieder ins Spiel gebracht haben, dürfen die anderen wieder ran und das Ganze geht von vorne los.

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