Timeout Dresden - Alexander Waibl (Trainer Dresden)
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Volleyball | 1. Bundesliga DSC siegt weiter - Erfurt feiert in Suhl

4. Spieltag

Die Volleyball-Frauen vom Dresdner SC bleiben in der Bundesliga weiter ungeschlagen. Im Duell gegen Vilsbiburg, dem 350. Pflichtspiel unter DSC-Coach Alexander Waibl, feierten die Elbestädterinnen einen klaren Sieg. Beim Thüringen-Derby hatte Schwarz-Weiß Erfurt in Suhl die Nase vorn.

Timeout Dresden - Alexander Waibl (Trainer Dresden)
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Der Dresdner SC hat auch im vierten Bundesliga-Spiel seine weiße Weste behalten. Im Duell gegen die Roten Raben Vilsbiburg stand nach 71 Minuten ein klarer 3:0-Erfolg zu Buche.

Vor 2.865 Zuschauern in der Margon Arena zeigte Dresden von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Dank wuchtiger Angriffsbälle und starker Blockabwehr entschieden die Gastgeberinnen die ersten beiden Sätze (21:16, 21:15) klar für sich.

DSC-Spielerin Katharina Schwabe bei der Ballannahme (Archiv).
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Auch im dritten Durchgang fanden die Roten Raben mit der Ex-Dresdnerin Myrthe Schoot nicht richtig ins Spiel. Immer wieder unterliefen den Gästen leichte Fehler. Vor allem bei der Annahme zeigte Vilsbiburg Schwächen. Somit hatte der DSC leichtes Spiel und holte auch den dritten Satz mit 25:17. Erfolgreichste Punktesammlerin war Ivana Mrdak mit 14 Zählern. Durch den Sieg übernimmt der DSC wieder die Tabellenführung, die der ebenfalls noch ungeschlagene Schweriner SC vorübergehend übernommen hatte.

Stimmen nach dem Spiel:

Myrthe Schoot (Vilsbiburg): "Es ist etwas Besonderes, nach Dresden zurückzukommen. Vor allem wegen der lieben Leute hier. Ich habe nicht mit diesem besonderen Empfang gerechnet. Ich habe hier sechs Jahre mit Freude gespielt, die Leute sind in meinem Herzen. (...) Wir hatten heute zu wenig Druck im Aufschlag, Dresden hat mehr Optionen und einen starken Block. Nach dem schweren Auftaktprogramm soll es jetzt weiter nach oben gehen."

Alexander Waibl mit seinem 350. Spiel beim Dresdner SC

Alexander Waibl
Alexander Waibl hat selbst nicht höherklassig gespielt. Als Trainer hatte der gebürtige Stuttgarter drei Stationen im Schwabenland. Gefeiert wurde er oft. Allianz Stuttgart führte er bis in die 1. Bundesliga. Bildrechte: imago/Pressefoto Baumann
Alexander Waibl
Alexander Waibl hat selbst nicht höherklassig gespielt. Als Trainer hatte der gebürtige Stuttgarter drei Stationen im Schwabenland. Gefeiert wurde er oft. Allianz Stuttgart führte er bis in die 1. Bundesliga. Bildrechte: imago/Pressefoto Baumann
Alexander Waibl
2009 ging es für Waibl zum Dresdner SC. Dort will er das Volleyballteam als dritte Mannschaft hinter Dynamo Dresden und dem Eishockey-Klub Dresdner Eislöwen etablieren. Er erklärte: "In dieser Stadt gibt es Platz für drei große Vereine." Bildrechte: imago/Hentschel
Alexander Waibl
"Wenn alles günstig läuft, können wir Meister werden", wurde er in der Sächsischen Zeitung zitiert. Für die Meisterschaft reichte es zunächst noch nicht. Doch der DSC siegte im DVV-Pokalfinale 2010 und gewann den Challenge Cup (Foto). Bildrechte: imago sportfotodienst
Alexander Waibl (Dresdner SC)
Den Meistertitel holte er aber auch noch. Der Titel-Hattrick (2014-16) startete mit einem 3:1 gegen die Roten Raben Vilsbiburg. Bildrechte: DSC 1898 Volleyball GmbH/Lutz Hentschel
Alexander Waibl (Dresdner SC)
Ein Jahr später setzte sich der Dresdner SC unter Waibl gegen Stuttgart durch. Am 29.04.2015 gab es nach dem 3:2 (15:12 im Tiebreak) in heimischer Halle für den Coach kein Halten. Bildrechte: DSC 1898 Volleyball GmbH/Lutz Hentschel
Alexander Waibl (Dresdner SC)
Trainer Alexander Waibl jubelte mit Spielerinnen wie Myrthe Schoot. Statt zu Schampus griff der Coach aber zu Wasser. Waibl sagte: "Solche Glücksmomente genieße ich lieber mit einem klaren Kopf." Bildrechte: DSC 1898 Volleyball GmbH
Alexander Waibl (Dresdner SC)
Prickelnd wurde es auch im DVV-Pokal. Nach den Erfolgen 2010 und 2016 gelang dem DSC unter Waibl im März 2018 in Mannheim der Sieg gegen Wiesbaden. Hier feierte er mit Katharina Schwabe. Bildrechte: DSC 1898 Volleyball GmbH/Conny Kurth / www.kurth-media.de
Alexander Waibl (Dresdner SC)
Und auch privat läuft es: Waibl heiratete die ehemalige Nationalspielerin Stefanie Karg. Kennengelernt haben sich die beiden, als sie Kapitänin in Dresden war. Gemeinsam hat das Paar einen Sohn namens Mika. Bildrechte: DSC 1898 Volleyball GmbH
Trainer Alexander Waibl
Enttäuschungen gab es allerdings auch - aber nicht zu viele. Zuletzt scheiterte Dresden im Playoff-Halbfinale an Schwerin, das sich im Finale gegen Stuttgart durchsetzte. Bildrechte: IMAGO
Trainer Alexander Waibl mit Piia Korhonen
Am Feiertag Buß- und Bettag gab es für Waibl unabhängig vom Ergebnis schon einen Grund zu feiern. Gegen die Roten Raben Vilsbiburg stand der Coach in seinem 350. Pflichtspiel für den Dresdner SC an der Seitenlinie und siehgte mit 3:0. Es war seine 264. Partie in der 1. Bundesliga. Hinzu kommen 26 im DVV-Pokal und 60 auf internationalem Parkett. Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 21. November 2018 | 21:45 Uhr (mkö) Bildrechte: imago/Hentschel
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Erfurt gewinnt Derby in Suhl

Der VfB Suhl hat sein Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt verloren. Vor 1.300 Zuschauern in der Suhler Wolfsgrube unterlag das Team von Trainer Mateusz Zarczynski im Thüringenduell mit 0:3. Damit warten die Suhlerinnen weiterhin auf ihren dritten Saisonsieg, während Erfurt seinen zweiten Erfolg in dieser Spielzeit einfuhr.

"Wir haben uns, wie jedes Spiel, gut auf den Gegner vorbereitet. Wir müssen mutig bleiben", hatte VfB-Coach Zarczynski vor dem Derby gefordert. Doch schon im ersten Satz hatte sein Team mit 19:25 das Nachsehen. Und auch im zweiten Spielabschnitt fand der Gastgeber mit 18:25 gegen das Volleyteam von Jonas Kronseder nicht zum Erfolg. Suhl, das sich in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt vier Siege gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt gesichert hatte, machte es im dritten Satz besser. Nach einem spannenden Kampf um jeden einzelnen Punkt stand aber 23:25 auf der Anzeigetafel. Unter anderem überzeugten die Erfurterinnen mit einem starken Block. Beim Sieger glänzten insbesondere Außenangreiferin Sindy Lenz und Diagonalspielerin Canace Finley.

Sindy Lenz
Die Erfurterin Sindy Lenz glänzte im Derby gegen Suhl. Bildrechte: imago/Gerhard König

lta/mkö

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 21. November 2018 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. November 2018, 12:26 Uhr

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