Volleyball | Bundesliga Dresdner SC zurück in der Spur – klarer Heimsieg gegen Schwerin

14. Spieltag

Nach dem Patzer gegen Wiesbaden zum Jahresauftakt ist der Dresdner SC zurück in der Spur. Am Freitagabend gewannen die Elbestädterinnen einmal mehr in dieser Saison gegen den SSC Schwerin – und zwar glatt mit 3:0.

Jubel beim Dresdner SC.
Bildrechte: imago images/Hentschel

Der SSC Schwerin bleibt ein gutes Pflaster für den Dresdner SC. Nach dem Supercup-Triumph im vergangenen Oktober und dem anschließenden Hinspielerfolg hat der amtierende Meister auch das dritte direkte Duell in dieser Saison gewonnen. Vor gut 700 Fans feierte das Team von Trainer Alexander Waibl einen glatten 3:0 (25:22/25:15/25:22)-Heimsieg. Es war die erste Schweriner Niederlage nach zuvor sieben Siegen in Serie.

Der DSC dagegen zog in der Tabelle vorbei an den Gästen aus dem hohen Norden und ist nun Dritter. "Wir versuchen immer so ein bisschen die Tabelle zu ignorieren, aber natürlich hat man es im Hinterkopf. Das war heute ein Sechs-Punkte-Spiel", betonte Jennifer Janiska im Anschluss bei "Sport1".

Strubbes Angaben lassen Schwerin verzweifeln

Dresden hatte zu Matchbeginn arge Probleme (0:4), profitierte dann aber von einer minutenlangen Pause wegen einer technischen Panne. Beim 11:10 – einem sauberen Crossangriff von Topscorerin Maja Storck – gelang die erste Führung der Schwarz-Roten. Die gaben sie in der Folge nicht mehr her und sicherten sich nach Fehlern der Gäste beim Aufschlag und kurz darauf beim Block den ersten Satz (25:22).

Das Waibl-Team nahm diesen Schwung auch mit in den zweiten Durchgang und setzte sich eilig ab (6:1). Vor allem mit Monique Strubbes wiederholt überragenden Angaben kamen die Mecklenburg-Vorpommerinnen überhaupt nicht zurecht. Davon angetrieben wurde der Vorsprung kontinuierlich größer. Zwar gelangen Schwerin nach dem Dresdner 21:9 noch fünf Punkte in Serie, am klaren DSC-Satzgewinn änderte das jedoch nichts mehr (25:15).

Schwerin wittert nur kurz Morgenluft

Der dritte Satz erwies sich dann wieder als deutlich enger. Schwerin witterte unter anderem bei einer 11:9-Führung Morgenluft, aber nach einer Auszeit fanden die Gastgeberinnen ihren Rhythmus zurück, während die SSC-Frauen immer wieder vermeidbare Annahmefehler unterliefen. Gleich den ersten von drei Matchbällen zum 25:22 verwandelten die Dresdnerinnen zum souveränen und verdienten Erfolg. Maja Storck war mit 19 Punkten einmal mehr DSC-Topscorerin.

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mhe

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 15. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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