Volleyball | 1. Bundesliga DSC sichert sich ersten Punkt - Erfurt und Suhl gehen leer aus

3. Spieltag

Dritte DSC-Niederlage, aber ein Punkt

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben am dritten Bundesliga-Spieltag die dritte Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Alexander Waibl unterlag trotz einer Leistungssteigerung in einer gutklassigen Partie gegen die Ladies in Black Aachen knapp mit 2:3 ( 25:16, 22:25, 25:22, 23:25,12:15). Zumindest sicherte sich der fünfmalige deutsche Meister damit den ersten Punkt in dieser Saison.

Trainer Alexander Waibl (Dresdner SC)
DSC-Trainer Alexander Waibl. (Archiv). Bildrechte: imago images / Hentschel

Die Dresdnerinnen, die auf ihre Spielführerin und Regisseurin Mareen von Römer (Lungenentzündung ) verzichten mussten, starteten sehr konzentriert. Beim Debüt der kanadischen Zuspielerin Brie King bestimmten die DSC-Damen vor 2.578 Zuschauern im ersten Satz mit druckvollen Aufschlägen und sicherer Blockabwehr das Geschehen. Im zweiten Durchgang wandelte sich das Bild. Während bei den Gastgeberinnen die Annahme wackelte, stabilisierte sich der Vorjahresdritte und steigerte sich dank der eingewechselten Zuspielerin Aziliz Divoux im Angriff. Im dritten Durchgang entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, die größere Durchschlagskraft entschied am Ende für den Gastgeber. Den vierten Abschnitt verlor der DSC nach einer 20:17-Führung in der Schlussphase durch kleine Fehler. Auch im Tiebreak war Aachen am Ende etwas stabiler.

Suhl geht auch in Münster leer aus

Die Münsteraner Halle am Berg Fidel ist und bleibt eine uneinnehmbare Festung für den VfB Suhl. Auch am Mittwochabend musste sich der Volleyball-Bundesligist mit 0:3 ( 22:25, 16:25, 23:25 ) geschlagen geben.

Díe Mannschaft von Trainer Mateusz Zarczynski agierte von Beginn an äußerst nervös und produzierte in der Folge unzählige Fehler. Gleiches galt aber zunächst auch für den Gegner. Die zwischenzeitliche 12:10-Führung der Gäste aus Suhl war mehr ein Zufallsprodukt als das Ergebnis zwingender Aktionen. Der Gegner stabilisierte sich in der Folgezeit und holte den ersten Durchgang. Genau wie den zweiten und dritten Satz. "Meine Mannschaft glaubt im Moment nicht an sich", haderte Zarczynski mit dem Spielverlauf. Anstatt den Gegner zu bezwingen, "wenn wir mit drei oder vier Punkten führen, unterlaufen uns dann zwei, drei dumme Fehler".

Für den Tiebreak reichte es bei Erfurt nicht

Schwarz-Weiß Erfurt hat auch im dritten Saisonspiel das Parkett als Verlierer verlassen. Beim SSC Palmberg Schwerin hielt sich die Mannschaft von  Florian Völker achtbar, verlor am Ende aber mit 1:3.

Nach dem verlorenen ersten Satz (17:25) fanden die Thüringerinnen besser ins Spiel und konnten den zweiten Durchgang knapp mit 26:24 für sich entscheiden. Danach spielten sie weiterhin ordentlich mit, den entscheidenden Tick waren dann jedoch die Gastgeberinnen besser. Für den Tiebreak reichte es nicht mehr bei den Erfurterinnen, mit 25:22 und 25:19 gingen die restlichen Sätze an Schwerin.

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 23. Oktober 2019 | 21:45 Uhr

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