MTV Allianz Stuttgart vs. Dresdner SC  hinten: Jana-Franziska Poll ( Stuttgart )
Bildrechte: imago/Pressefoto Baumann

Volleyball | DVV-Pokal DSC und Erfurt scheitern im Achtelfinale

Achtelfinale

Die mitteldeutschen Bundesligisten Dresdner SC und Schwarz-Weiß Erfurt sind in der ersten Hauptrunde des DVV-Pokals ausgeschieden. Der DSC unterlag beim MTV Stuttgart 0:3 (21:25, 25:27, 23:25), SWE musste sich dem Favoriten VC Wiesbaden auswärts 0:3 (20:25; 21:25; 21:25).

MTV Allianz Stuttgart vs. Dresdner SC  hinten: Jana-Franziska Poll ( Stuttgart )
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DSC enttäuscht in Stuttgart

Der Dresdner SC konnte sich im Duell der Spitzenteams nicht gegen den MTV Stuttgart durchsetzen. Der aktuelle Pokalsieger verlor beim Vizemeister nach nur 86 Minuten glatt 0:3. Vor 2.147 Zuschauern in der Scharrena war der erste Satz eine klare Sache für die Schwäbinnen. Im zweiten Durchgang konnte das Team von Trainer Alexander Waibl besser mithalten und führte sogar kurz vor dem Satzende, doch es reichte wieder nicht zum Gewinn. Der dritte Satz schließlich war ähnlich eng - mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen. Damit scheitert der DSC in diesem Jahr schon früh im Pokal, in der Meisterschaft müssen die Dresdnerinnen am 10. November gegen SW Erfurt ran.

Volleyball 1.Bundesliga Damen, VC Wiesbaden - Schwarz-Weiß Erfurt emspor, v.l. Sabrina Krause (Erfurt), Jonas Kronseder (Erfurt), Sind Lenz (Erfurt)
Sabrina Krause, Jonas Kronseder, Sind Lenz (v.l.) Bildrechte: IMAGO

Erfurt lange auf Augenhöhe

Das Spiel in der hessischen Landeshauptstadt hatte für die Thüringerinnen zunächst gut begonnen. Im ersten Satz ging das SWE-Team früh in Führung und lag nach wenigen Minuten bereits mit 14:10 in Front. Doch danach brachte Erfurt kein Aufschlagspiel mehr zum Erfolg. Auf der Gegenseite stabilisierte sich Wiesbaden mit seiner starken Außenangreiferin Karolina Bednarova und sicherte sich den ersten Satz. Im zweiten Satz begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Als die Gastgeberinnen sich beim Stand von 13:18 abzusetzen drohten, nahm Trainer Jonas Kronseder eine Auszeit und tatsächlich keimte noch einmal Hoffnung auf, denn in der Folge verkürzte seine Mannschaft mit weniger Annahmefehlern auf 20:21. Doch wieder fing sich Wiesbaden zur rechten Zeit und gewann auch diesen Durchgang souverän. Im letzten Durchgang machte der Favorit dann schnell alles klar. Die 1.490 Zuschauer sahen bereits nach wenigen Minuten eine 14:9-Führung von Wiesbaden, die die Erfurterinnen nicht wieder aufholen konnten.

cdi/eja

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Ländermagazine | 04. November 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. November 2018, 21:23 Uhr

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