Volleyball | Bundesliga Auswärtserfolg für SW Erfurt, Suhl und den DSC

4. Spieltag

Die Reisen für die Volleyball-Frauen von SW Erfurt, dem VfB Suhl und dem Dresdner SC haben sich gelohnt. Das mitteldeutsche Bundesliga-Trio fuhr mit Siegen wieder nach Hause.

Demi Korevaar und Corina Glaab (Schwarz-Weiss Erfurt) jubel
Jubel bei Erfurts Volleyballerinnen Demi Korevaar (li.) und Corinna Glaab (Archivbild) Bildrechte: IMAGO/Steffen Proessdorf

SW Erfurt gewinnt Kellerduell bei VC Neuwied

Am 4. Spieltag der Volleyball-Bundesliga hat Schwarz-Weiss Erfurt das Kellerduell bei Schlusslicht VC Neuwied am Sonnabend 3:1 gewonnen.

Beide Teams waren in dieser Saison noch ohne Erfolg in der Liga, Vorjahres-Aufsteiger Neuwied wartet sogar auf seinen ersten Bundesliga-Sieg überhaupt. Zunächst lag Erfurt 6:10 hinten, konnte den Satz aber dennoch mit 25:18 für sich entscheiden. Durchgang zwei ging mit 25:15 an die Thüringer. Im dritten Satz ging SWE beim 23:25 hinten heraus die Luft aus. Das wurde im vierten Durchgang und einem klaren 25:16 aber postwendend korrigiert.

VfB Suhl siegt lässig bei NawarRo Straubing

Der VfB Suhl hat in Straubing einen lockeren Auswärtssieg eingefahren.

Schon nach 69 Minuten war vor 467 Zuschauern in Bayern Schluss. Die Thüringerinnen gewannen alle drei Sätze mit klarem Vorsprung. In den ersten beiden Sätzen ging es mit 18:25 immerhin etwas enger zu, im letzten Satz war mit dem 14:25 noch schneller Feierabend. Suhl etabliert sich damit im vorderen Mittelfeld der Tabelle, Straubing bleibt dagegen im unteren Drittel hängen. Als beste Spielerin wurde Roosa Laakkonen geehrt, die mit 71 Prozent im Angriff die effektivste Akteurin war.

Dresdner SC ringt VC Wiesbaden nieder

Der Dresdner SC hat Wiesbaden in einem engen Match mit 3:2 niedergerungen.

Die Volleyball-Frauen aus der Landeshauptstadt von Sachsen führten in der Landeshauptstadt von Hessen bereits 2:0. Nach einem 25:20 im ersten Satz hatten sie auch im zweiten Satz beim 25:23 die stärkeren Nerven. Doch die Gastgeberinnen schlugen zurück, sicherten sich mit 25:23 im dritten Satz den Anschluss und schienen dem Favoriten, beim 25:18 im vierten Satz, ein Bein zu stellen. Doch im letzten Satz ließ der Vorletzte wieder nach und musste sich vor 1.072 Zuschauern mit 11:15 und nach 124 Minuten gesamter Spielzeit geschlagen geben.

Rachel Anderson 17 Wiesbaden und Kayla Haneline 13 Dresden über dem Netz
Kayla Haneline (DSC, vorne) im Netzduell mit Rachel Anderson vom VC Wiesbaden Bildrechte: IMAGO/Norina Toenges/Sports Pres


red

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 09. November 2022 | 21:45 Uhr

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