Timeout Dresden - Alexander Waibl (Trainer Dresden)
Bildrechte: imago/Conny Kurth

Volleyball | Bundesliga DSC verliert Spitzenspiel in Schwerin

16. Spieltag

Timeout Dresden - Alexander Waibl (Trainer Dresden)
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Gut begonnen und doch verloren: Die Volleyball-Frauen vom Dresdner SC sind am Mittwochabend in der Bundessliga im Spitzenspiel gegen den SSC Schwerin leer ausgegangen. Am Ende stand eine 1:3-(25:23, 18:25, 21:25, 19:25)-Niederlage zu Buche. Für das Team von Trainer Alexander Waibl war es trotz Leistungssteigerung die dritte Niederlage in Folge.

Waibl hatte nach den beiden Niederlagen gegen Aachen und Vilsbiburg seine Startformation gleich auf vier Positionen verändert. Und die Dresdnerinnen starteten vor 1.953 Zuschauern verheißungsvoll in die Partie. Sie schlugen druckvoll auf, bereiteten damit den Gastgeberinnen einige Probleme in der Annahme. Im zweiten Durchgang drehte Schwerin den Spieß um. Während sich die DSC-Damen einige Fehler leisteten und in der Annahme wackelten, steigerte sich der Pokalfinalist und zog bis zur zweiten Auszeit auf 16:9 davon. Diesem Rückstand lief Dresden trotz großem Kampfgeist bis zum Schluss vergeblich hinterher.

Nach einem schnellen Rückstand im dritten Abschnitt wechselte der DSC-Coach fast komplett durch. Anschließend schmetterte sich der Tabellendritte bis auf einen Punkt (12:13) heran, aber der Meister konterte und holte sich in einem engen Duell diesen Satz. Auch im vierten Abschnitt lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. In den entscheidenden Situationen agierten die Gastgeberinnen jedoch cleverer. Nach 104 Minuten verwandelte Nationalspielerin Kimberly Drewniok den Matchball zum Schweriner Sieg.

red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. Februar 2019 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2019, 22:26 Uhr

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5 Kommentare

14.02.2019 18:53 emil 5

yeah, der ssc.
gruss aus dem nordost.

14.02.2019 11:00 Sweriner 4

Sportlich fair sieht anders aus Uwe. Der Trainer mit seiner Arroganz - ist aber nichts neues bei ihm. Das überschwängliche freuen der DSC Mädels bei einem Punktgewinn wird wohl mehr geübt im Training als das was zum Erfolg führen könnte. So kommt ihr in Zukunft nicht mehr aus den Pusche. Nebenbei bemerkt ist der dritte Platz auch noch in Gefahr das sagt doch alles zum Zustand beim DSC aus. Hasde noch was Uwe??

14.02.2019 10:23 Flip 3

Na klar Uwe, das Versagen der eigenen Mannschaft auf die Umstände schieben. Nichts Bonus da in Schwerin gespielt wurde denn wenn du aufmerksam das Spiel verfolgt hast hätte der DSC Trainer aus der Halle gemußt. Alleine sein Auftreten wenn es nicht läuft ist unter der Gürtellinie und gehört sich so nicht. Das der Hallensprecher dann etwas emotionaler ist, ist doch nach vollziehbar. Also sportlich fair bleiben und vor der eigenen Tür Dreck kehren. Sport frei

14.02.2019 08:15 Uwe, Dresden 2

Anerkennen muß man den Sieg gestern sicher, Schwerin war nicht unbedingt besser, aber cleverer. Das ist allein vom Kader her eher weniger zu verstehen. Dank der Übertragung von Sport1 bekommt man aber z.B. mit, dass du als Gast in Schwerin mehrere schlechte Karten hast. Das geht los bei der Karte für den Trainer, also, wenn nicht mal der eine Meinung vertreten darf.... Viel schlimmer jedoch der aufheizende, provokante Hallensprecher..... Also der ist ja der Provokant schlechthin.... Dort gäb es von mir als Spieler kein Shake-hands.

13.02.2019 21:47 Flip 1

Glückwunsch nach Meck/Pomm. Verdienter Sieg einer starken und intakten Mannschaft. So geht Volleyball. Wie lange will sich Dresden diesen Trainer antun, er bekommt es nicht hin die Mannschaft zu formen. Übertriebenes freuen nach einem Punktgewinn reicht nicht für ein Spielgewinn. Sich nicht unter Kontrolle haben ist eines Trainer's nicht würdig. Der DSC wird sich rechtzeitig aus dem Titelkampf verabschieden und das ist gut so. Sport frei