Volleyball | Bundesliga Suhl besteht bei "Gradmesser" Vilsbiburg

2.Spieltag

Nach einer miserablen Saison hat Volleyball-Bundesligist VfB Suhl einen neuen Trainer und ein fast komplett neues Team. Die Partie in Vilsbiburg sollte der Gradmesser sein: Und der VfB siegte.

Suhl bejubelt den Satzgewinn
Bildrechte: imago images/Gerhard König

Volleyball-Bundesliga VfB Suhl hat seine erste richtige Bewährungsprobe in der neuen Saison bestanden. Am 2. Spieltag setzten sich die Thüringerinnen bei den Roten Raben Vilsbiburg 3:1 durch. Die Partie war im Vorfeld vom VfB als "Gradmesser" klassifiziert worden.

Dabei wurde der erste Satz noch mit 17:25 verloren. Dann lief es vor 250 Zuschauern, 400 waren erlaubt, besser. Vilsbiburg leistete sich Schwächen in der Annahme, und Suhl glich durch ein 25:21 aus. Nun entwickelte sich eine Überlegenheit des VfB, der Meister von 2008 konnte sich dagegen kaum noch eine Führung erspielen. Die nächsten beiden Sätze gingen mit 25:19 und 25:16 an das Team des Ungarn Laszlo Hollosy. Der Sieg hatte durchaus historischen Wert: In Vilsbiburg war es der erste Erfolg seit 2011. Und in der vergangenen Saison, die Suhl als Schlusslicht mit nur zwei Siegen beendet hatte, dauerte es bis zum zehnten Spieltag, ehe der erste Erfolg gelang. Zur besten Spielerin am Samstag wurde die überragende Suhler Außenangreiferin Agnes Pallag (UNG) gekürt.

cke

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cke

Dieses Thema im Programm: Sport im MDR Aktuell Nachrichtenradio | 10. Oktober 2020 | 22:40 Uhr

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