Volleyball | Bundesliga Dresdner SC gewinnt Ostderby gegen VfB Suhl - Erfurt bleibt weiter punktlos

3.Spieltag

Der Dresdner SC hat seinen ersten Sieg in der noch jungen Volleyball-Saison eingefahren und das Ostderby mit dem VfB Suhl am Ende souverän für sich entschieden. Punkt- und sieglos bleibt dagegen Schwarz-Weiß Erfurt.

Jubel beim Dresdner SC
Jubel beim Dresdner SC nach dem ersten Saisonsieg. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

DSC wackelt nur kurz gegen Suhl

Nach den Niederlagen zum Auftakt gegen Potsdam und im Supercup gegen Schwerin stand für den Dresdner SC am 3. Spieltag das mit Spannung erwartete Ostderby gegen den VfB Suhl auf dem Programm. In einer umkämpften Anfangsphase verbuchte der DSC die Big-Points und konnte sich früh mit 11:4 absetzen. Den Vorsprung ließ sich der amtierende Pokalsieger nicht mehr nehmen und brachte Satz eins mit 25:16 nach Hause. Auch im zweiten Durchgang war das Team von Alexander Waibl in den entscheidenden Momenten hellwach und brachte den Satz mit einer konzentrierten Leistung unter Dach und Fach (25:21).

Spielszene der Begegnung 3 min
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Der dritte Durchgang war hart umkämpft, das Aufschlagsrecht wechselte permanent hin und her, sodass sich keines der beiden Teams einen Vorteil herausspielen konnte. Am Ende hatte der VfB das bessere Ende für sich und verkürzte mit 25:23. Satz vier gestalteten die Gäste dann wieder deutlicher souveräner und nutzen ihren dritten Matchball nach 110 Minuten zum 25:17. Beim DSC glänzte Diagonalangreiferin Maja Storck über die gesamte Spielzeit. Für den VfB wusste Außenangreiferin Claudia Steger zu überzeugen.

"Wir haben all das umgesetzt, was wir aus den letzten beiden Wochen gelernt haben", sagte Trainer Alexander Waibl. Sein Suhler Kollege Laszlo Hollosy war dagegen äußerst unzufrieden: "Eigentlich haben meine Spielerinnen heute nur das gemacht, was sie wollten. Das kann ich so nicht akzeptieren."

Erfurt bleibt weiter punktlos

Schwarz-Weiß Erfurt reiste nach der Auftaktniederlage gegen NawaRo Straubing zu den Ladies in Black aus Aachen. Der erste Satz ging vor 150 Zuschauern mit 25:12 klar an die Gastgeberinnen, die ihre Chancen am Netz eiskalt nutzten. Im zweiten Durchgang kam die Mannschaft von Dirk Sauermann etwas besser in die Partie und ging zwischenzeitlich sogar mit 6:5 in Führung. Die spielbestimmende Mannschaft waren aber weiter die Aachenerinnen, die auch Satz zwei nach einem starken Block mit 25:19 für sich entschieden.  

Der dritte Durchgang begann verheißungsvoll für Erfurt. Schnell stand eine satte 7:0-Führung auf der Anzeigetafel. Die ließen sich die Gäste rund um Libera Michelle Petter nicht mehr nehmen (25:19). Im vierten Satz konnte sich lange keines der beiden Teams entscheidend absetzen, es entwickelte sich eine wahre Zitterpartie. Beim Stand von 18:18 zogen die Ladies in Black aber noch einmal das Tempo an und behielten am Ende mit 25:20 die Oberhand. Bei den Gastgeberinnen stach Mittelblockerin Eline Timmermann hervor. Auf Seiten der Erfurterinnen überzeugte vor allem Neuzugang Victoria Michel Tosi.

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jsc

Dieses Thema im Programm: Sport im MDR Aktuell Nachrichtenradio | 17. Oktober 2020 | 22:40 Uhr

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