Torjubel bei 3:2-Torschütze Maik Salewski (Linksaussen Lok Leipzig) (re.) und Matthias Steinborn (Linksaussen Lok Leipzig) (Mitte) im Fußball-Regionalligaspiel Lok Leipzig gegen Chemnitz.
Lok Leipzigs Matthias Steinborn jubelt. Zwei Mal wurden seine Tore als schönste in Mitteldeutschland gewählt. Die "Loksche" stellte in insgesamt sieben von 29 Abstimmungen die Sieger. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Fußball | "Volltreffer" Lok Leipzig mit den meisten "Volltreffern"

Die reguläre Saison ist vorbei. Es wurde gefeiert, getrauert und gejubelt – auch über Traumtore. Mit dem "Volltreffer der Woche" haben wir in 29 Fällen die schönsten Tore aus dem MDR-Sendegebiet für Sie aufbereitet. Zeit für einen Rückblick: Dabei kommen Lok Leipzig und der FSV Zwickau am besten weg. Zudem verrät Lok-Trainer Björn Joppe, warum seinem Team so viele Traumtore gelangen und Kunstschütze Simon Anhalt, ob seine direkt verwandelte Ecke im "Fans im Osten"-Spiel geplant war.

Torjubel bei 3:2-Torschütze Maik Salewski (Linksaussen Lok Leipzig) (re.) und Matthias Steinborn (Linksaussen Lok Leipzig) (Mitte) im Fußball-Regionalligaspiel Lok Leipzig gegen Chemnitz.
Lok Leipzigs Matthias Steinborn jubelt. Zwei Mal wurden seine Tore als schönste in Mitteldeutschland gewählt. Die "Loksche" stellte in insgesamt sieben von 29 Abstimmungen die Sieger. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Akteure von Lok Leipzig siebenmal siegreich

In der Regionalliga legte Lok Leipzig nach verhaltenem Start eine furiose Aufholjagd mit vielen sehenswerten Toren hin und beendete die Saison als Sechster. Ganze sieben Treffer schafften es dabei zum jeweiligen Sieger in unserer Abstimmung. Damit ist Lok Leipzig das "Volltreffer"-Team der Saison. Trainer Björn Joppe sagte stolz: "Einerseits gehört Glück dazu, andererseits auch unsere Fans, die am Ende für unsere Spieler gestimmt haben. Es ist eine Ehre für die Jungs, auch im Social Media als Volltreffer das Video nochmal zu sehen."

Ein kleines Erfolgsgeheimnis für so viele Traumtore verriet Joppe auch: "Ich verlange von den Jungs, im letzten Drittel Risiko zu gehen. Dann erarbeitet man sich das Glück." Matthias Steinborn und Sascha Pfeffer holten sich dabei jeweils zwei Auszeichnungen ab. Steinborn spendierte den Anhängern direkt ein Lob: "Das sind unsere positiv bekloppten Fans, die sowohl im Stadion als auch Online abgehen."

Zwickau mit 14 Nominierungen am meisten dabei

Tor für Zwickau, Davy Frick (19, Zwickau) bejubelt seinen Treffer zum 4:2.
Davy Frick (Archiv). Bildrechte: PICTURE POINT / Gabor Krieg

Obwohl Lok Leipzig sieben Torschützen zum Volltreffer der Woche stellte, schaffte es ein anderer Verein auf Rang eins, was die Anzahl der Nominierungen angeht. Mit 14 Toren hatte Drittligist FSV Zwickau die meisten Chancen auf das Tor der Woche. In fünf Fällen ging der Sieg nach Westsachsen. Ronny König (1./3./3.) und Davy Frick (1./2./2.) ragten dabei mit jeweils drei Nominierungen heraus.

Auch Auerbachs Marcel Schlosser sowie Halles Marvin Ajani wurden drei Mal nominiert (jeweils 1./2./3.). Was die Wochensiege angeht, konnten mit Dejan Bozic vom Chemnitzer FC sowie Lukas Knechtel von Neugersdorf neben den Lok-Akteuren Pfeffer und Steinborn zwei weitere Spieler zweifach punkten.

Auch Amateure sorgten für Aufsehen

Für breites Aufsehen und Staunen sorgten jedoch nicht nur die Kicker aus den Ligen drei und vier, sondern auch die Amateure. Wie beispielsweise Fridolin Schwaiger von SCHOTT Jena, der mit mit 48 % Loks Matthias Steinborn bei der Abstimmung vom 18. - 21. März nur um einen Prozentpunkt unterlag oder Lisa Leiler vom FF USV Jena, welche ein Tor zum entscheidenden Sieg für den Aufstiegs ins Oberhaus beisteuerte, welches von unseren Usern als letzter "Volltreffer der Woche" gewählt wurde.

Daneben schoss sich vor allem auch Simon Anhalt von der Spvgg Faulungen in die Herzen der Fans, indem er eine Ecke direkt verwandelte und damit für das zwischenzeitliche 2:0 beim 3:2-Sieg seines Teams im "Eichsfeld-Clasico" gegen Erzrivale BSV Lengenfeld sorgte. Vielleicht spielte dabei auch die Liveübertragung durch die Aktion "Fans im Osten" eine Rolle. Der Torschütze aber hatte sein Meisterwerk offenbar von langer Hand geplant: "Ich habe es gestern Abend angekündigt. Jetzt feiert man sich natürlich und kann stolz sein", sagte Simon Anhalt unmittelbar nach Schlusspiff der Begegnung Ende April.

maw

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 11 | 27. Mai 2019 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. Mai 2019, 16:06 Uhr