Bahnverkehr ICE-Strecke Erfurt-Nürnberg wieder frei

Nach dem Kabelbrand an der ICE-Trasse Erfurt-Nürnberg ist die Strecke am späten Sonntagabend wieder in Betrieb gegangen. Wie ein Bahn-Sprecher am Montagmorgen sagte, fahren die Züge wieder nach Plan. Der Streckenabschnitt zwischen Nürnberg und Bamberg war seit Samstagmorgen nach einem Böschungsbrand gesperrt. Unter anderem musste ein verschmortes Signalkabel ersetzt werden. Reisende zwischen Erfurt und Nürnberg und zwischen Jena und Sonneberg und Nürnberg mussten Umwege in Kauf nehmen und waren dadurch ein bis zwei Stunden länger unterwegs.

Der Bahnhof Forchheim in Oberfranken auf der ICE-Schnellfahrstrecke Erfurt-Nürnberg.
Der Bahnhof Forchheim in Oberfranken auf der ICE-Schnellfahrstrecke Erfurt-Nürnberg. Bildrechte: MDR FERNSEHEN

Böschung in Brand gesetzt

In der Nacht zum Samstag hatte ein Güterzug zwischen Hirschaid und Forchheim die Böschung in Brand gesetzt. Wegen einer heißgelaufenen oder festsitzenden Bremse flogen Funken und setzten trockenes Gras in Brand. Das Feuer beschädigte auf 700 Metern Kabel, darunter ein Lichtwellenleiterkabel, das für die Steuerung von Signalen und Weichen gebraucht wird. Die Strecke wurde an dieser Stelle für den Zugverkehr gesperrt. Der Abschnitt gehört zum Ausbauteil der Schnellfahrstrecke - der Neubauteil beginnt wenige Kilometer weiter nördlich.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dvs

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 23. September 2019 | 05:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. September 2019, 06:55 Uhr

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